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Ayutthaya

Die Stadt Ayuttaya liegt etwa achtzig Kilometer nördlich von der Hauptstadt Bangkok entfernt auf einer Insel, die durch die drei Flüsse Chao Phraya, Lopburi und Pasak eingeschlossen wird. Ihre Lage und blühende Vergangenheit brachten der einst wichtigen Königsresidenz und sagenhaften Ruinenstadt auch den klingenden Beinamen des alten Venedig des Ostens ein. Die einstige Hauptstadt Thailands blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück und ist für Besucher, die historisch und archäologisch interessiert sind, ein wahres Eldorado. Durch eine auf alle Bedürfnisse abgestimmte Hotellerie, ein vielfältiges gastronomisches Angebot und ausgezeichnete Shoppingmöglichkeiten begeistert Ayatthaya nicht nur Hobby-Archäologen, sondern auch Urlauber, die die Lebensart und Nationalküche Thailands abseits der Hauptstadt kennenlernen möchten. Ayuttaya kann mit verschiedenen Verkehrsmitteln bequem, günstig und einfach erreicht werden. Die Anreise aus Bangkok ist entweder mit dem Zug oder dem Bus möglich, mehrmals täglich verkehren beide Transportmittel zwischen der Hauptstadt und dem Archäologieparadies inmitten der drei Flüsse. Die Zugfahrt ermöglicht Touristen zudem einen authentischen Einblick in die Gepflogenheiten der Thailänder und dauert gerade einmal eineinhalb bis zwei Stunden. Busse verkehren ständig zwischen Bangkok und Ayuttaya und ermöglichen ebenfalls eine schnelle Anreise, im Zuge derer Besucher auch Land und Leute kennenlernen. Als die mit Abstand schönste Weise, von der Hauptstadt nach Ayuttaya zu gelangen, bietet sich die Fahrt mit einem Wassertaxi, Linienboot oder einem der zahlreichen, zu schwimmenden Restaurants umfunktionierten kleinen Dschunken an, die entlang des Chao Praya verkehren und Gästen ermöglichen, auf der bezaubernden und entspannenden Fahrt die atemberaubende Naturlandschaft zu genießen. Wer es eilig hat und per Auto nach Ayuttaya transportiert werden möchte, hat die Möglichkeit, ein Taxi zu bestellen, wobei eine solche Fahrt vergleichsweise überteuert ist.

Eine blühende Vergangenheit

Ayuttaya spielte in der Vergangenheit eine bedeutende Rolle als Königsstadt und war in den Jahren zwischen dem 14. und dem späten 18. Jahrhundert ein wichtiges Regierungszentrum, die Hauptstadt des siamesischen Reiches und eine der politisch bedeutendsten Metropolen Südostasiens. An diese Blütezeit erinnern heute die zahlreichen archäologisch hochinteressanten Ruinen und Tempelanlagen der Stadt. Das Jahr 1351 markiert den Beginn der Königsstadt Ayuttaya, als der damalige Fürst Ramathibodi I., der als U Thong in die Geschichte Thailands einging, an der strategisch günstig auf der Insel zwischen den drei Flüssen gelegenen Stelle einen perfekten Ort für eine neue Siedlung fand. Seine alte Residenz hatte er aufgeben müssen, da eine Windpocken- oder Cholera-Epidemie in seiner Geburtsstadt Lop Buri einen Großteil der Bevölkerung dahingerafft hatte. 1351 gründete U Thong daher die Königsstadt, wandte sich bereits ein Jahr später kriegerisch gegen die Khmer und etablierte innerhalb kürzester Zeit eines der blühendsten Reiche in ganz Südostasien. Die geographische Lage inmitten einer äußerst fruchtbaren Ebene garantierte reiche Ernten und dadurch eine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln und eine günstige Verkehrsanbindung durch die drei Flüsse. In Ayuttaya etablierte U Thong ein umfangreiches, auf hinduistischen Prinzipien beruhendes Rechtssystem, den Theravada-Buddhismus und eine absolute Monarchie mit einer streng geregelten Steuerpolitik. Einfluss und Macht der Königsstadt wurden ständig erweitert, sodass Ayuttaya bereits Anfang des 15. Jahrhunderts das prachtvolle Zentrum einer Königsdynastie war, die insgesamt mehr als vierhundert Jahre die Region regierte. Im 16. Jahrhundert brachten intensive Handelsverbindungen mit den Europäern nicht nur eine ständige Erweiterung des Territoriums Ayuttayas, sondern auch tausende Briten, Franzosen, Holländer, Spanier, Portugiesen und Japaner, die sich in der Stadt niederließen. In dieser Blütezeit bestand das weitläufige Stadtgebiet aus drei königlichen Palästen, hunderten Tempelanlagen, Stadttoren und christlichen Kirchen sowie einem ausgeklügelten Verteidigungssystem. Die Händler, die von ihren Aufenthalten in Ayuttaya nach Europa zurückkehrten, berichteten von einem sagenhaften Reichtum und Glanz der Millionenstadt, was ihr den Beinamen „Venedig des Ostens“ einbrachte. Der unsagbare Reichtum, der sich durch die Steuern und Abgaben aus dem blühenden Handel mit Europa, Japan, China, Indien, Persien und anderen Ländern ergab, wurde zu einem großen Teil in Kunst, Kultur und Architektur investiert. Insbesondere die Arbeit mit Blattgold, das nicht nur die Kunstwerke, sondern auch Umschläge kostbarer Bücher überzog, ist für Ayuttaya charakteristisch. Eine jahrhundertlange Blütezeit, in der die Königsstadt zahlreichen Angriffen trotzte, endete erst im Jahr 1767, als Ayuttaya von den Birmanen geplündert und niedergebrannt wurde. Der zu dieser Zeit regierende Rama I. ließ daraufhin die neue Siedlung Rattanakosin gründen, aus der sich in den darauffolgenden Jahrhunderten Thailands Hauptstadt Bangkok entwickelte.

Ayutthaya

Ayutthaya ©TK

Eine moderne Metropole und Ruinenstadt

Auch wenn Ayuttaya im Jahr 1767 ein großes Maß an Zerstörung erfuhr, ist ein beträchtlicher Teil der Bauwerke erhalten geblieben und restauriert worden, um an den Glanz einer vergangenen Epoche zu erinnern. Heute ist Ayuttaya eine moderne und pulsierende Metropole, die als einer der wichtigsten Anziehungspunkte für Thailand-Touristen gilt. Die ehemalige Königsstadt verfügt über einen eigenen archäologischen Park, dessen Mittelpunkt die großflächig angelegte Tempelanlage von Wat Mahathat darstellt. Da in der alten Königsstadt von Ayutthaya zahlreiche alte Tempel und Paläste besichtigt werden können, sollten Besucher mehrere Tage einplanen, um einen umfassenden Einblick in die Geschichte und die prachtvollen Kunstdenkmäler zu erhalten. Viele Artefakte konnten die Zerstörung der alten Stadt durch die Birmanen wie durch ein Wunder überstehen und wurden in den Fünfzigerjahren des vorigen Jahrhunderts im Zuge von Rekonstruktionsarbeiten, die die thailändische Regierung in Auftrag gegeben hatte, gefunden und restauriert. Um einen geeigneten Ort für deren Aufbewahrung zu finden, veranlasste das thailändische Kunstministerium den Verkauf buddhistischer Tafeln, der den Bau eines Museums finanzierte. Im Jahr 1961 wurde das Chao Sam Phraya Nationalmuseum von Ayutthaya eingeweiht, das seither kontinuierlich erweitert wurde. Es beherbergt heute nicht nur alle in der alten Königsstadt gefundenen Artefakte, sondern auch eine umfangreiche Sammlung von typisch thailändischen Objekten verschiedenster Kunstepochen sowie Alltagsgegenstände, die die Entwicklung der zentralthailändischen Bevölkerung durch die Jahrhunderte nachzeichnen. Zu den sehenswerten Kunstwerken, die aus dem Tempeln der alten Königsresidenz Ayutthaya stammen, zählen aus Gold gefertigte Objekte wie etwa ein reich mit Edelsteinen verziertes Schwert, ein Paar Hausschuhe und der berühmte kniende Elefant, der in der Ruine der Tempelanlage von Wat Ratchaburana gefunden wurde. Auch zahlreiche buddhistische Votivtafeln, aus Bronze gegossene Buddha-Statuen und originale hölzerne Bauelemente der alten Tempel und Häuser können im Chao Sam Phraya Nationalmuseum besichtigt werden. Um die Geschichte der Stadt auf wissenschaftliche Weise eingehend zu erforschen, wurde zudem mit dem Ayutthaya Historical Study Center ein archäologisches Institut eingerichtet, dem ein eigenes Museum angeschlossen ist. Es wurde im Jahr 1985 mit japanischen Finanzmitteln errichtet und ist der Öffentlichkeit zugänglich. Ein Teil des Gebäudes beherbergt in verschiedenen thematischen Abteilungen umfangreiche, mit Schautafeln und archäologischen Exponaten übersichtlich gestaltete Ausstellungen über die Geschichte Ayutthayas als Kulturmetropole und Handelsstadt, über das alltägliche Leben der vergangenen Jahrhunderte seit der Gründung des Reiches sowie über die wirtschaftlichen Beziehungen zu Japan, China und Indien. Es zahlt sich aus, vor dem Besuch der alten Tempelruinen diese Ausstellungen zu besichtigen, um einen umfassenden Überblick über die Entwicklung und Geschichte des historischen Ayutthayas zu erhalten. Dadurch erscheinen die Ruinen des archäologischen Parks in einem anderen Licht und können als wichtige Denkmäler einer blühenden historischen Epoche wahrgenommen werden.

Wat Mahathat

Die riesige Tempelanlage des Wat Mahathat wurde im Jahr 1374 im typischen Khmer-Stil erbaut und ist heute vor allem wegen des berühmten, mit Baumwurzeln verwachsenen Kopfes eines Buddhas bei Touristen beliebt. Der Kopf wurde im Zuge der Plünderung durch die Birmanen im Jahr 1767 abgeschlagen und ist heute ein beliebtes und eindrucksvolles Fotomotiv. Trotz der Vernichtung und Plünderung ist der Wat Mahathat weitgehend erhalten geblieben. Die Ruinen des Tempels, die heute besichtigt werden können, stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Der zentrale Tempelturm oder Prang, der ursprünglich das wichtigste Element des Bauwerkes darstellte, stürzte im Jahr 1911 ein. In den Fünfzigerjahren wurden im Zuge der Restaurationsarbeiten zahlreiche kostbare Figurinen, Statuen und Reliquien aus Gold und Juwelen gefunden, die heute im Chao Sam Phraya Nationalmuseum untergebracht sind.

Wat Phanan Choeng

Der schon 26 Jahre vor der offiziellen Gründung Ayuttayas errichtete Tempel Wat Phanan Choeng zählt zu den ältesten Bauwerken Thailands und begeistert Besucher vor allem durch seine Größe und Weitläufigkeit. Er liegt auf einem Hügel auf der sudöstlichen Seite des Stadtzentrums und wird von einem neunzehn Meter hohen, gänzlich vergoldeten Buddha flankiert, der aus dem Jahr 1334 stammt und der Königsfamilie einst vom chinesischen Kaiser zum Geschenk gemacht wurde. Als Wahrzeichen der Tempelanlage gilt der eindrucksvolle goldene Buddha, dessen Kniespannweite über zwanzig Meter beträgt, heute als eines der kostbarsten Kulturgüter des ganzen Landes. Einer Legende nach soll die Statue bitterlich geweint haben, als Ayutthaya im Jahr 1767 zerstört und geplündert wurde. Der Wat Phanan Choeng ist eng mit der Legende der Prinzessin Soi Dok Mak verwoben, die einst an die Stelle des Tempels gekommen sein soll, um den König zu heiraten. Als dieser sich weigerte, beging die Prinzessin Selbstmord. Um ihrer zu gedenken, wurde ein von einer reichlich verzierten Mauer umgebener Schrein errichtet, der noch heute von vielen chinesischen Thai verehrt wird.

Wat Phra Si Sanphet

Diese ehemalige königliche Tempelanlage galt als das schönste und weitläufigste Bauwerk der ganzen Stadt und wurde im Auftrag des Stadtgründers U Thong im Jahr 1350 errichtet. Seine Nachfolger ließen die Anlage kontinuierlich erweitern, bis im 15. Jahrhundert auch ein 16 Meter hohes Abbild Buddhas aufgestellt wurde. Die Tempelanlage diente ausschließlich der Nutzung durch die Königsfamilie und der Beisetzung wichtiger Mitglieder der Dynastie. Im Zuge der Eroberung durch die Birmanen fielen große Gebäudeteile der Brandstiftung zum Opfer. Heute sind von der einst beeindruckenden Tempelanlage nur die drei Chedis übrig, die 1767 zwar zerstört, im Jahr 1956 jedoch nach Originalplänen wieder aufgebaut wurden.

Wat Chai Watthanaram

Dieser Tempel, der heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, befindet sich auf der südwestlichen Seite des Tempelbezirkes in unmittelbarer Nähe zu einer Bootsanlegestellte und ist vergleichsweise gut erhalten, wobei dies hauptsächlich den intensiven Restaurationsarbeiten, die das Kulturministerium im Jahr 1987 in Auftrag gab, zu verdanken ist. Erst seit 1992 ist der Tempel wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Der Wat Chai Watthanaram stammt aus der Regierungszeit des Königs Prasat Thong, der ihn im Jahr 1630 in Andenken an seinen Sieg über die Khmer errichten ließ. Er wurde nicht nur für religiöse Feierlichkeiten, sondern auch für Einäscherung vieler Mitglieder der Königsfamilie genutzt. Im typischen Khmer-Stil erbaut, beeindruckt der Tempel durch einen zentralen Hauptprang mit einer Höhe von 35 Metern, der von vier weiteren kleineren, eine quadratische Fläche bildenden Tempeltürmen umgeben ist. Die insgesamt acht Chedis, die durch einen quadratischen Kreuzgang miteinander verbunden sind, waren ursprünglich mit leuchtend bunten Wandmalereien und Reliefs mit Szenen aus Buddhas Leben verziert, die heute nur mehr in Ansätzen erhalten sind. Die mit Schwarzgoldlack bemalten Buddha-Figuren, die sich in den Kapellen befanden, wurden im Zuge von Plünderungen entwendet.

Der Tri Muk Pavillon des Alten Palastes Wang Luang

Ein architektonisches Meisterwerk war der Alte Palast, nach dessen Plänen auch der Große Palast von Bangkok errichtet wurde. Die Baugeschichte des Wang Luang reicht bis in die Regierungszeit des Stadtgründers U Thong zurück, der im Norden des Stadtgebietes auf der Insel seine Residenz errichten ließ. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage verlegt, um Platz für den Bau der Tempel zu schaffen, und wurde unzählige Male Schauplatz großer Empfänge von Gesandtschaften aus China, Japan und Europa. 1767 brannte der Palast bis auf die Außenmauern ab, die daraufhin auf Geheiß des Königs Rama I. eiligst nach Bangkok transportiert wurden, um dort als Baumaterial für den Großen Palast zu dienen. Heute erinnert auf dem ehemaligen Gelände des Alten Palastes nur mehr der Tri Muk Pavillon an die einstige Pracht der Königsresidenz. Dieser Pavillon besteht aus einer offenen Holzkonstruktion, die auf einem kunstvoll gestalteten Fundament aus Ziegeln erbaut wurde. Von dem ursprünglichen Palastkomplex sind nur wenige Zentimeter hohe Grundmauern erhalten, die Besuchern einen Eindruck vom Umfang der Anlage vermitteln.

Der Chandra-Kasem-Palast

Diese Residenz, deren Namen übersetzt etwa „Palast des glücklichen Mondes“ bedeutet, wurde im Jahr 1577 für den Königssohn Naresuan errichtet. Auch dieses Gebäude fiel der Zerstörung und Plünderung Ayutthayas zum Opfer, und die Ruinen wurden lange Zeit vernachlässigt, bis sich der im 19. Jahrhundert regierende König Mongkut darauf aufbauend einen neuen Palast errichten ließ. Das Gebäude beherbergt heute ein Museum, in dem ebenfalls zahlreiche Funde aus der Umgebung, wie mit Schwarzgoldlack überzogene Artefakte, Waffen, persönliche Gegenstände von König Mongkut, Bücherschränke und Keramiken ausgestellt sind. Sehenswerte Bauteile sind die Pferdeställe, der Chaturamuk-Pavillon und der Pisai Sayalak Turm, in dem sich der begeisterte Hobbyastronom Mongkut ein privates Observatorium einrichten ließ.

Das Elefantencamp von Ayutthaya

Nicht nur Hobby-Archäologen kommen in Ayutthaya voll auf ihre Kosten, denn auch für Tierliebhaber hat die Stadt einiges zu bieten. Ayutthaya war in der Blütezeit für den Fang und die Domestizierung wilder Elefanten bekannt, die für den Transport, die Kriegsführung und als Arbeitstiere gehalten wurden. Da der alte Elefanten-Kraal der Königsstadt im Jahr 1767 der Zerstörung durch die Birmanen zum Opfer fiel, wurde die Anlage von den nachfolgenden Herrschern wieder angelegt und war bis zum Jahr 1906 in Verwendung. Heute zählt der Elefantenkraal im Geschichtspark Ayuthhaya zu den wichtigsten Touristenattraktionen des Geländes. Er beherbergt unter dem Namen Elephant Palace & Royal Kraal eine Einrichtung, die als Elefantencamp im Jahr 1996 eröffnet wurde und ehemaligen Arbeitselefanten ein Zuhause bietet. Durch die Arbeit dieser Tierschutzeinrichtung, in der durch intensive Zuchtbemühungen regelmäßig auch Jungtiere das Licht der Welt erblicken, soll das Überleben der bedrohten Elefanten in Thailand gewährleistet werden. In Ayutthaya leben heute etwa zahme 150 Tiere, die teilweise in faszinierenden Shows auftreten und Touristen für Reittouren zur Verfügung stehen. Elefanten-Liebhaber haben die Möglichkeit, die herausragende Arbeit der Tierschützer zu unterstützen und Patenschaften für einzelne Tiere zu übernehmen.

Beste Infrastruktur für Touristen

Die eindrucksvolle alte Königsstadt von Ayutthaya zieht jährlich eine große Zahl an Touristen in die Metropole, die sich auf die Besucherströme perfekt angepasst hat. Die Hotellerie der Stadt ist vielseitig und bietet von luxuriösen Fünf-Sterne-Unterkünften, Mittelklasse-Hotels, privaten Pensionen bis zur Backpacker-Jugendherberge für jeden Anspruch und Geldbeutel die richtige Unterbringungsmöglichkeit. Die Gastronomie in Ayutthaya ist ebenfalls vielseitig und bietet auf unterschiedlichem Niveau die lokale Küche für Liebhaber von Fleischgerichten, Fisch und Meeresfrüchten. Guai-Thiau Ruea, ein für die Region typisches, herrlich leichtes und hocharomatisches Nudelgericht sollte im Zuge eines Besuches in Ayutthaya auf jeden Fall in einem der authentischen Lokale probiert werden.

Da die Sehenswürdigkeiten der alten Königsstadt über ein großes Gebiet verstreut liegen, finden Touristen mit geliehenen Fahrrädern, die vielerorts zur Verfügung stehen, eine perfekte Möglichkeit, die Metropole sportlich zu erkunden. Liebhaber gemütlicher Sightseeing-Touren können die Dienste der zahlreichen Tuk-Tuk-Fahrer in Anspruch nehmen. Wer im Zuge eines Aufenthaltes in Ayutthaya auch einen Einkaufsbummel genießen möchte, sollte einen Besuch des Ayutthaya Centers einplanen. Dieses Einkaufsparadies befindet sich am Eingang der Stadt und beherbergt nicht nur zahlreiche interessante Boutiquen, sondern auch einen Lotus-Markt, der über eine ausgezeichnete Obst- und Gemüseabteilung verfügt und allerlei thailändische und internationale Lebensmittel und Spezialitäten anbietet. Im Ayutthaya Center sind zudem einige Kinos und Lokale untergebracht, die ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm garantieren und dafür sorgen, dass ein eindrucksvoller Tag inmitten der zahlreichen Kulturdenkmäler der Stadt auf entspannte Weise ausklingen kann.