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Der Wat Suthat in Bangkok

Wat Suthat ist einer der berühmtesten Tempelanlagen in Bangkok, welche regelmäßig von vielen Touristen besucht wird. Bekannt ist das mächtige Bauwerk für seine vielen imposanten Statuen von Buddha sowie die rote „Große Schaukel“ in der Nähe des Tempels. Es ist eine Stätte der Ruhe inmitten der quirligen Altstadt von Bangkok. Sie kann täglich zwischen 9 Uhr und 21 Uhr gegen einen sehr geringen Obolus besichtigt werden.

Im Herzen der Altstadt gelegen

Im Herzen der Altstadt von Bangkok, welche als Rattanakosin-Insel bezeichnet wird, befindet sich die Tempelanlage Wat Suthat. Der vollständige Name des buddhistischen Bauwerkes ist Wat Suthat Thepwararam Ratchaworamahaviharn. Mit einer Grundfläche von 40 ha ist es einer der größten Tempel der thailändischen Hauptstadt. Im späten 18. Jahrhundert bzw. im frühen 19. Jahrhundert ließ der einstige König Rama I. bzw. Puttha Yotfa Chulalok diesen für eine acht Meter hohe Statue von Buddha errichten. Unmittelbar vor der Anlage ist die „Große Schaukel“ zu entdecken. In früheren Zeiten war sie jedes Jahr der Schauplatz für eine brahmanische Zeremonie, welche mehrere Tage dauerte. Sie fand zu Ehren des hinduistischen Gottes Shiva statt. Gegenüber von dem Tempel befindet sich der Devasathan. In diesem brahmanischen Tempelbezirk fanden die Zeremonien statt, welche auf die Schaukelzeromine vorbereiteten.

Erbaut für eine mächtige Buddhastatue

Der Bau von Wat Suthat wurde von King Rama I., welcher Gründer der Chakridynastie gewesen ist, kurz nach seiner Krönung begonnen. Diese erfolgte im Jahr 1782. Doch der König erlebte die Fertigstellung des Tempels nicht mehr. Der Bau wurde von seinen Nachfolgern Rama II. und Rama III. Mitte des 19. Jahrhunderts beendet. Der Grund für die Errichtung von Wat Suthat war eine riesige Statue von Buddha, welche Rama I. aus Sukothai über den Flussweg nach Bangkok brachte. Mit der Ankunft der Statue rief der König ein siebentägiges Fest aus und die Bronzestatue wurde mit großen Paraden durch die Straßen gebracht. Die Festumzüge endete am Tempel Wat Suthat, welcher für den mächtigen Buddha gebaut worden war.

Dem symbolischen Aufbau des Berges Meru nachempfunden

Der Grundriss von der Tempelanlage ist dem symbolischen Aufbau des mächtigen Berges Meru nachempfunden, welcher in der buddhistischen und hinduistischen Kosmologie das Zentrum für das Universum ist. Diese Grundrissplanung geht auf König Rama I. zurück. Im Vorhof des Tempels befinden sich Steinpagoden im chinesischen Stil. Es ist ein sechseckiges Bauwerk, welches über sechs Sektionen verfügt. Jede Sektion zeigt kleine Öffnungen, die Fenstern ähneln. In ihnen steht meist eine Laterne. Diese Pagoden dienen der Erinnerung an die 28 Paccekas-Buddhas, welche auf einer berühmten Wandmalerei beschrieben werden. Bei diesen Paccekas-Buddhas handelt es sich um sogenannte „vollkommen Heilige“, welche ohne die Lehren anderer Personen die Erleuchtung erreicht haben. Im Nordosten des Vorhofes ist eine Statue von König Rama VIII. aufgestellt. Diese ist im November 1973 eingeweiht worden.

Wat Suthat

Wat Suthat ©iStockphoto/suchoa lertadipat

Eine eindrucksvolle Kapelle

Die große Kapelle trägt den Namen Viharn Luang. In ihr steht die Buddhastatue Phra Si Sakyamuni. Das Bauwerk weist eine Länge von 126 Metern sowie eine Breite von 26 Metern auf. Erbaut wurde es im sogenannten Ayutthaya-Stil. An den vier Ecken der Kapelle befinden sich vier kleinere Pavillons, welche auch Sala Thit genannt werden. Ihr Dach wird auf zehn Säulen gestützt. Das Dach der Kapelle wurde mit orangefarbenen und grünen Kacheln gedeckt. Gestützt wird es im Außenbereich von 32 Säulen und im Innenbereich von acht Säulen. An jeder Seitenwand finden sich fünf Fenster. Vorne und hinten wurden drei Eingangstüren in den Bau eingelassen. Prachtvolle Wandmalereien verzieren das Innere, welche in den ausgehenden 1980er-Jahren renoviert worden sind. Die Wandmalereien zwischen den Fenstern erzählen von den Geschichten der 28 Pacceka-Buddhas. Die Säulen zeigen Szenen aus dem Traibhumikatha und offenbaren daher interessante Einblicke in die buddhistische Vorstellung des Universums.

Vermutlich die schönste Ordinationshalle in Thailand

Die Ordinationshalle wird als die schönste ihrer Art in ganz Thailand bezeichnet. Sie weist eine Höhe von 72 Metern und eine Breite von 22 Metern auf. 68 Säulen in Quadratform stützen das Dach. An der Westseite und an der Ostseite gibt es zwei Eingänge. In den Wänden wurden 13 Fenster eingelassen, welche natürliches Licht in das Innere fließen lassen. Sie entstanden im Jahr 1843 unter der Anordnung von König Rama III. Die wichtigste Buddhastatue in der Ordinationshalle ist Phra Puttha Tri Lokachet. Sie ist von König Rama IV. kreiert worden. Wandmalereien verzieren die Ordinationshalle von Boden bis zur Decke. Es werden Geschichten aus der thailändischen Folklore erzählt.

Vermutlich die schönste Ordinationshalle in Thailand

Die Ordinationshalle wird als die schönste ihrer Art in ganz Thailand bezeichnet. Sie weist eine Höhe von 72 Metern und eine Breite von 22 Metern auf. 68 Säulen in Quadratform stützen das Dach. An der Westseite und an der Ostseite gibt es zwei Eingänge. In den Wänden wurden 13 Fenster eingelassen, welche natürliches Licht in das Innere fließen lassen. Sie entstanden im Jahr 1843 unter der Anordnung von König Rama III. Die wichtigste Buddhastatue in der Ordinationshalle ist Phra Puttha Tri Lokachet. Sie ist von König Rama IV. kreiert worden. Wandmalereien verzieren die Ordinationshalle von Boden bis zur Decke. Es werden Geschichten aus der thailändischen Folklore erzählt.

Eindrucksvolles an der östlichen Umfassungsmauer

An der östlichen Umfassungsmauer der Tempelanlage wurde die „Sieben Großen Stationen“ dargestellt, an denen sich Buddha nach seiner Erleuchtung aufgehalten haben soll. Sie sind durch ausgewählte Bäume und chinesische Geng-Schreine dargestellt worden. Sie dienten in der Vergangenheit als Schauplatz für die Wian-Tian-Zeremonie. Zu einem bestimmten Feiertag schritten die Gläubigen mit Lotusknospen und Kerzen in der Hand um das Zentralheiligtum herum.