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Erfahrungsbericht über eine Thailandreise

Thailand wird ja das Land des Lächelns genannt. Die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der Menschen entschädigt für die lange Flugzeit ( 8 ca. Stunden ). Einmal aus dem Flugzeug ausgestiegen und in Bangkok angekommen muß man sich erstmal an das Klima gewöhnen. Da ich im Juni nach Bangkok geflogen bin, hatte ich den Beginn der Regenzeit erwischt. Der Regen kühlte die Luft nicht wirklich ab. Die Temperaturen lagen in der Mittagszeit über 30 Grad . Nach einer kleinen Pause im Hotelzimmer war es an der Zeit die Stadt zu erkunden. Nachdem man sich im Reiseführer kundig gemacht hat, wollte ich mit dem erkunden der Sehenswürdigkeiten beginnen. Im Großstadtverkehr hat man uns abgeraten mit dem Leihwagen auf eigene Faust die Dinge zu erkunden.

Ständig gibt es Staus, die Beschilderung ist schlecht und die Stadt wächst sehr schnell, so dass aktuelle Karten Mangelware sind. Aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen ein Taxi zu mieten und uns so die Stadt anzuschauen. Unser erstes Ziel war die Wat Phra Kaeo Tempelanlage. Dort stehen etwa 50 – 100 Tempel und Pagoden zur Besichtigung. 1782 wurde mit dem Bau begonnen. Erst 100 Jahre später hatte man das letzte Gebäude fertig gestellt. Die imposanten Dächer der Gebäude sind teilweise mit Gold verziert. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle. Nach diesen kulturellen Pflichtprogramm sollte das Einkaufen ein Thema sein. Der Taxifahrer fuhr uns ins sogenannte Khao Viertel. Dort versprach er gibt es alles, was der Tourist beim Einkauf erwartet . Die viele Strassenhändler boten viele Textilien, Uhren u.s.w. an, die zwar recht günstig waren, jedoch alle gefälscht waren.

Darüber hinaus ist unbedingt handeln erwünscht. Der Händler bietet seine Ware grundsätzlich überteuert an. Ein herunterhanden ist angebracht, wenn man die Ware nicht überteuert erwerben will. Allerdings ist zu bedenken,dass die Einfuhr von gefälschter Markenware nach Deutschland verboten ist. Beim Kauf von einem T- Shirt habe ich allerdings nicht daran gedacht. Der Preis von umgerechnet 10 € war zu verlockend. Nach der Einkaufstour war eine Stärkung notwendig. Unser Taxifahrer brachte uns in die Khao san Road. um das traditionelle Thailändische Essen zu probieren . Mit der ungewöhnlichen Schärfe des Essens war ich jedoch überfordert. Der Thai- Curry war so scharf, dass ich regelrecht Schweißausbrüche bekam. Nach dieser Erfahrung stand der Weg ins Hotel auf dem Programm. Im vorbeifahren konnte man viele kleine Häuschen aus Stein oder Holz sehen.Hierbei handelt es sich um sogenannte Geisterhäuser. Die Funktion dieser Häuser ist, dass die Geister durch Opfergaben besänftigt werden sollen. Dafür werden Räucherstäbchen angezündet oder Obst oder Reis hineingelegt.

Deutsches Restaurant Bei Otto in Bangkok

Deutsches Restaurant Bei Otto in Bangkok ©TK

Geister spielen in Thailand einen große Rolle. Nach der Überlieferung können Geister beschützen oder Unheil bringen. Deshalb will man sich mit Ihnen gut stellen. Für mich bleibt Thailand ein faszinierend Land, dass für uns Europäer manchmal nicht zu verstehen ist, da die Mentalität und die Verhaltensweise sich doch stark von der europäischen unterscheidet. Ich werde dieses Land sicher noch einmal besuchen. Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit dieser Menschen ist sicher für unsere Begriffe einmalig. Viele andere Reiseziele in Thailand wie z.b Phuket mit den grandiosen Sandstränden, warten darauf entdeckt zu werden.