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Ko Samet

Weiße, feinsandige Strände, romantische Felsenbuchten, entdeckenswerte Tauchspots und der ein Nationalpark locken Einheimische und Touristen auf Ko Samet. Die exotische Insel ist ein Naturparadies nahe Bangkok. Das tropische Eiland wartet mit einer Vielzahl an Ausflugszielen und Freizeitaktivitäten für die ganze Familie auf. Ko Samet stellt auch für Partyurlauber ein Paradies dar.

Name:

Die thailändische Trauminsel erhielt ihren Namen vom Samet Baum, welcher auf der Insel weit verbreitet ist.

Lage und Größe:

Die etwa sieben Kilometer lange und 3 Kilometer breite Insel zählt zur thailändischen Provinz Rayon. Ko Samet ist von der Küste Zentralthailands rund sieben Kilometer entfernt. Die Distanz zwischen Bangkok und dem südöstlich gelegenen Mu Ko Samet Nationalpark beträgt etwa 200 Kilometer. Das Urlaubsparadies ragt an der höchsten Stelle bis zu 126 Meter aus dem Golf von Siam. Die Insel kann mit dem Motorrad in einem Tag erkundet werden.

Nationalpark:

Große Teile der Insel wurde 1981 zum Nationalpark proklamiert. Zu diesem geschützten Gebiet zählen nicht nur Inseln, sondern auch die herrliche Unterwasserwelt. Touristen müssen vor Ort einen Eintrittspreis von 200 Baht bezahlen, um den Nationalpark und weitere 200 Baht, um den Marinepark erkunden zu dürfen. Der Haupteingang des Nationalparks befindet sich nicht weit von Sai Kaew Beach entfernt.

Reisezeit:

Die idealen Monate, um die Insel zu erkunden, sind von November bis März. Während dieser kühleren Zeit klettern die Temperaturen selten höher als auf 30 Grad Celsius. Badeurlauber können sich im April und Mai auf Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius freuen. Touristen müssen sich bei einem Aufenthalt im September auf Regenschauer einstellen. Im Dezember ist die Niederschlagsmenge am geringsten. Es wird empfohlen, Ko Samet an Wochentagen, außerhalb der Schulferien und nicht an Feiertagen zu besuchen.

Koh Samet

Koh Samet ©iStockphoto/fototrav

Unterkunft:

Da der Tourismus auf Ko Samt boomt, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Bungalowanlagen, Resorts und Hotels unterschiedlicher Preisklassen errichtet. Zahlreiche Unterkünfte wurden in direkter Strandlage erbaut. Naturliebhaber können innerhalb des Nationalparks ihr Zelt aufschlagen. Vor Ort können Zelte gegen Gebühr entliehen werden.

Anreise:

Touristen, die von Bangkok aus anreisen, können am Busbahnhof Ekkamai die knapp vierstündige Busfahrt nach Ban Phe antreten. Im traditionellen Fischerdorf Ban Phe stehen Fähren und Schnellboote bereit, welche im Ein-Stunden-Takt verkehren. Die Überfahrt mit der Fähre dauert rund 45 Minuten, während Speedboote die Strecke in zehn bis fünfzehn Minuten zurücklegen. Zu einigen Stränden werden auch Bootsfahrten ohne Zwischenstopp angeboten.

Fortbewegung:

Die Straßenverhältnisse auf Ko Samet sind sehr bescheiden. Die zum Teil hügeligen Straßen sind nicht asphaltiert und die unbefestigten Feldwege sind oftmals bei starkem Regen nicht passierbar. Eine der drei Straßen führt vom Sai Kwae Beach nach Ao Noi Na. Eine weitere Straße stellt eine Verbindung zwischen Sai Kaew und dem Osten der Insel her. Die dritte Route liegt im Süden der Insel. Um die Insel auf eigene Faust zu erkunden, empfiehlt sich die Anmietung eines Motorrollers oder Quads. Die landschaftlich vielfältige Insel kann auch mit dem Taxi erkundet werden.

Strände auf Ko Samet:

Der Westen von Ko Samet ist für Touristen weniger interessant, da die Landschaft von Steinhängen dominiert wird. Badeurlauber suchen meist die exotische Ostküste auf, welche mit weißen, feinsandigen Stränden und einer tropischen Vegetation aufwartet.

Sai Kaeo Beach:

Der schönste und bedeutendste Strand der Insel lockt Badeurlauber in den Nordosten von Ko Samet. Während der letzten Jahre wurden mehrere familienfreundliche Strandbungalows unterschiedlicher Preiskategorien errichtet. Der bei Einheimischen und Touristen beliebte Strand wartet mit zahlreichen Restaurants direkt am Strand auf. Der populäre Sai Kaeo Beach ist auch für sein Nachtleben bekannt. Entlang der nächtlichen Amüsiermeile laden Bars zu einem Drink und Discos zum Feiern bis in die frühen Morgenstunden ein. Zu den abendlichen Attraktionen zählt die Fire-Show vor der Ploy Bar. Die empfehlenswerte Show lockt täglich um 21 Uhr Familien und Nachtschwärmer an.

Ao Hin Khok Beach:

Fährt man vom Hauptstrand der Insel rund 400 Meter in Richtung Süden, so gelangt man zum traumhaften Ao Hin Khok Beach. Der feinsandige Strand erstreckt sich über knapp 500 Meter. Badurlauber können sich auf eine große Auswahl an Bungalows freuen, die nur von einer Straße vom Strand getrennt sind. Für das kulinarische Wohl sorgen ausgezeichnete Seafood-Restaurants.

Ao Phai Beach:

Der exotische Sandstrand wird von mehrere Bungalowanlagen gesäumt. Ruhesuchende können am 300 Meter langen Strand Ao Phai den Touristenmassen entgehen, jedoch ist auch dieser Strand vor allem am Wochenende gut besucht. Ein nettes Strandrestaurant bietet lokale Spezialitäten zu einem geringen Preis an. Am Abend lockt eine der größten Discotheken von Ko Samet Einheimische und Touristen an.

Ao Wong Duan Beach:

Der legendäre Full Moon Beach hat sich mit seinen ausgelassenen Vollmondpartys landesweit einen Namen gemacht. Der zweitgrößte Strand der Insel ist vor allem während der high season und in den Schulferien sehr gut besucht. Der Strand Ao Wong Duan hat sich mit den luxuriösen Resorts und den teuren Seafood-Restaurants eher auf wohlhabende Touristen spezialisiert.

Tubtim Beach:

Hinter dem Full Moon Beach liegt ruhigste Strand der Insel, der Tubtim Beach.

Ao Wai Beach:

Der weiße feine Sand, die tropische Vegetation und die farbenprächtigen Korallen ebenso wie Fische stellen ein Eldorado für Naturfreunde dar. Der Sandstrand lädt zum Relaxen ein, während sportlich Aktive die Unterwasserwelt beim Schnorcheln erkunden können.

Ao Prao Beach:

Im Westen der Insel lädt der von Palmen gesäumte Sandstrand zum Relaxen und Baden ein. Der rund 250 Meter lange Strand liegt in bizarre Felsen eingebettet. Am Ao Prao Beach haben sich mehrere Luxushotels angesiedelt. Die wundervolle Bucht ist vor allem am späten Nachmittag einen Besuch wert, da die Sonnenuntergänge von einzigartiger Schönheit sind.

Aktivitäten:

Wassersport wird auf Ko Samet groß geschrieben. Sportlich Aktive können Surfbretter entleihen oder die Unterwasserwelt beim Schnorcheln entdecken. An einigen Stränden werden Fahrten mit dem Bananenboot angeboten. Nach Einbruch der Dunkelheit ist ein Strandspaziergang empfehlenswert, da von hier aus zahlreiche glücksbringende Laternen in den Himmel steigen und einen unvergesslichen Anblick bieten.

Organisierte Bootstouren:

Touristen können in den Reisebüros vor Ort unvergessliche Bootstouren buchen. Besonders beliebt sind Inselrundfahrten und Ausflüge zu nahe gelegenen Inseln. Die naturgeschützen Inseln Plai Tin und Kruai stellen wunderschöne Ausflugsziele dar. Ebenso lohnen die Inseln Kam und Kudi einen Besuch. Zu den Highlights zählen die Mantarochen vor den Inseln Samet und Kud. Freunde der Unterwasserwelt haben die Wahl zwischen halb- und ganztägigen Schnorcheltouren. Zu den Highlights für Fischer zählen Angeltrips auf hoher See. Spaß ist mit Sicherheit beim Jetski-Fahren garantiert.

Spa und Wellness:

Entspannung ist im Spa und Wellnesscenter am Ao Prao Beach garantiert. Zu den besonderen Attraktionen zählen englischsprachige Yoga- und Meditationskurse ebenso wie gesundheitsfördernde Aktivitäten.

Geld:

Da es auf der Insel keine Banken und nur 10 ATMs gibt, ist es ratsam, vor dem Inselaufenthalt Bargeld abzuheben.

Nightlife:

Inselbesucher finden auf Ko Samet gemütliche Strandbars und Kneipen, welche bis Mitternacht zu einem Drink einladen. Nachtschwärmer finden entlang der Hauptstraßen mehrere Bars, die bis früh morgens geöffnet sind.