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Kui Buri Nationalpark

Seit der Gründung des Nationalparks im Jahre 1999 besuchen Touristen aus aller Welt das Schutzgebiet, um die zahlreiche Säugetierarten in freier Wildbahn beobachten zu können. Das Highlight des Nationalparks sind die rund 200 wild lebenden Elefanten. Besucher können erlebnisreiche Wanderungen durch den Regenwald unternehmen und die artenreiche Flora und Fauna des Parks kennen lernen. Der Kui Buri Nationalpark wartet auch mit vier romantischen Wasserfällen auf, die vom Fluss Kui Buri gespeist werden. Die Heimat die wild lebenden Elefanten wird nur in wenigen Reiseführern erwähnt und daher ist der Kui Buri Nationalpark noch nicht überlaufen.

Lage:

Der Nationalpark liegt in der thailändischen Provinz Prachuap Khiri Khan und ist von der gleichnamigen Provinzhauptstadt etwa 70 Kilometer entfernt. Die Distanz zwischen Bangkok und dem Nnationalpark beträgt rund 290 Kilometer. Der nahe gelegene Badeort Hua Hin ist ebenfalls Ausgangspunkt für einen unvergessliche Tour zum Nationalpark Kui Buri. Mit dem Auto dauert die Fahrt von Cha Am zum Schutzgebiet in den Tenasserim Hügeln etwa zwei Stunden.

Geografie:

Das Schutzgebiet erstreckt sich über rund 969 Quadratkilometer. Kui Buri zählt zu den größten immergrünen Regenwaldgebieten des im südostasiatischen Raum. Das westliche Gebiet grenzt an die Landesgrenze zu Myanmar. Im Westen prägen bis zu 950 Meter hohe Berge das Landschaftsbild. Der östliche Teil des Nationalparks verläuft entlang von Ackerland, Plantagen und Nutzwald.

Anfahrt:

Kui Buri stellt ein beliebtes Ausflugsziel für Familien dar, die einige Tage in Huan Hin oder in der Provinzhauptstadt Prachuap Khiri Khan verbringen. Organisierte Touren können vor Ort und in den nahe gelegenen Städten gebucht werden. Da die Straße zum Nationalpark in einem schlechten Zustand ist, ist ein schnellen Vorankommen unmöglich.

Elefant im Kui Buri Nationalpark

Elefant im Kui Buri Nationalpark @iStockphoto/Yulia Popkova

Klima:

Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über zwischen 25 und 30 Grad Celsius. Von Mai bis Juli sind Regenfälle keine Seltenheit, jedoch dauern diese meist nur kurze Zeit an. Touristen müssen von August bis November mit teilweise heftigen Schauern rechnen.

Flora:

Naturfreunde finden im Kui Buri Nationalpark eine breitgefächerte Pflanzenwelt. Der Park wird zu 40 Prozent von immergrünen Wäldern bedeckt. Zur üppigen Vegetation zählen auch exotische Palmenarten.

Fauna:

Im Kui Buri Nationalpark leben Gaur und Tapire ebenso wie Gibbonaffen und Makaken. Der Park ist auch der natürliche Lebensraum von etwa 10 Tigern, Wildschweinen, Wild und Mäuserotwild. Parkbesucher treffen mit etwas Glück auch auf Leoparden und Bären. Das Schutzgebiet stellt die Heimat für eine große Pupolation an seltenen Vögeln dar und somit sind interessante Vogelbeobachtungen garantiert.

Elefanten:

Die wild lebenden Elefanten sind das absolute Highlight des Nationalparks. Besucher kommen aus allen Ländern der Welt, um die vom Aussterben bedrohten Dickhäuter in freier Wildbahn zu beobachten. Schon am Eingang des Nationalparks treffen Besucher auf einige domestizierte Elefanten, die in Elefantenschulen trainiert werden. Bei diesem Nationalpark handelt es sich weder um einen Zoo, noch um einen Themenpark. Das Gebiet wird von den Rangern mit Hingabe geschützt, um den Lebensraum zahlreicher Tiere zu erhalten.

Elefantenbeobachtung:

Individualtouristen können den Park mit einem geländetauglichen Fahrzeug auf eigene Faust erkunden. Vor Ort werden geführte Touren in kleinen Gruppen angeboten. Die gut organisierten Ausflüge dauern ein bis zwei Tage. Ein Guide führt die Kleingruppen in Jeeps in den Süden des Nationalparks. Die Fahrtzeit liegt bei etwa 90 Minuten. Innerhalb des Nationalparks informieren die Guides über das Verhalten der Dickhäuter. Tourteilnehmer erfahren von den Wildhütern auch Wissenswertes über das Ökosystem, die Bedrohungen für die Elefanten und das Schutzprogramm. Es werden mehrere Stopps eingelegt, um die Elefanten nahe ihrer Futterplätze und Wasserstellen zu beobachten. Da die Dickhäuter ihren Tagesrhythmus ziemlich genau einhalten, treffen sie sich jeden Abend an gewissen Plätzen, an welchen sie Nahrung und Wasser finden. Touristen können sich freuen, da die Beobachtung von Elefanten während der Abendstunden garantiert werden kann. Während der Tour durch die atemberaubende Naturlandschaft ziehen die raren Exemplare die Blicke auf sich. Naturliebhaber treffen mit Sicherheit auch auf andere Tiere, die im Nationalpark heimisch sind.

Wandern:

Der Kui Buri Nationalpark stellt ein Eldorado für Wanderer dar. Kleine Trampelpfade führen quer durch das bewaldete Schutzgebiet. Naturliebhaber können zu romantischen Wasserfällen wandern und

Unterkunft:

Abenteurer können innerhalb des Nationalparks unter freiem Sternenhimmel campieren. Touristen können das Camping – Equipment vor Ort gegen Gebühr entleihen. Ein wenig komfortabler sind die einfachen Unterkünfte innerhalb des Schutzgebiets.

Service Center:

Touristen finden das Service Center rund eine halbe Stunde mit dem Auto vom Hauptquartier entfernt.

Öffnungszeiten:

Der Nationalpark heißt Besucher jeden Tag von 8 bis 18 Uhr willkommen.

Preise:

Der Eintrittspreis für Erwachsene liegt bei 200 Baht, Kinder bezahlten 100 Baht.

Bedrohungen für die Elefanten:

Vor einigen Jahren noch wurden Elefanten von den benachbarten Bauern und Besitzer von Plantagen getötet, sobald sie die Grenze des Nationalparks überschritten und die Agrarfläche betraten. Einige Landwirte vergifteten die Elefanten grausam. Seit kurzem sind die Bauern verpflichtet, die Elefanten in den Nationalpark zu treiben und nicht zu töten.
Die Ursache für das Ausbrechen der Elefanten liegt in der rücksichtslosen Abholzung, um Land für den Ackerbau und Plantagen zu schaffen. Der Lebensraum der Tiere wird somit verkleinert, die Elefanten finden zu wenig Nahrung und begeben sich somit auf Futtersuche. Seit der Nationalpark von Touristen aus aller Welt besucht wird, haben die Landwirte erkannt, dass die Elefanten für den Tourismus von Vorteil sind.