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Pattaya, Ko Phi Phi und Bangkok

Die erste Reise in Thailand wurde mit dem Zug in Richtung Pattaya gemacht. Die Hitze ist fast unerträglich, und man ist froh sich aus den Menschenmassen in dem völlig überfüllten Zug freizukommen. Als der Preis mit dem Fahrer ausgehandelt war, sind wir in sein rotes Sammeltaxi gestiegen und wurden dann zu unserem ersten Ziel in South Pattaya gebracht.

Der erste Eindruck war schon mal recht positiv. Man konnte das Meer und eine kleine Strandpromenade sehen und alles war noch sehr ruhig. Es war mittags und alles sieht sehr verlassen aus und auch der Strand war wenig besucht. Unser Hotel war mitten im Stadtzentrum gelegen und war wie immer sehr schlicht eingerichtet. Das Wasser lief vom Wasserhahn direkt auf den Boden, von wo es dann ablaufen konnte. Auf dem Boden hatten sich einige Ameisen gerade einen Transportweg eingerichtet, aber das sind Dinge die man hier einfach erwarten muss.

Pattaya ist ja bekannt für seine große Transvestitenszene, von der man sich abends auf den Straßen auch selber überzeugen kann. Das Essen auf der Straße ist auch sehr billig und man findet an jeder Ecke einen kleinen Imbiss. An der Strandpromenade hatten sich überraschenderweise nicht so viele Touristen wie üblich eingefunden, aber dafür hatte man die Gelegenheit mit einigen finsteren Gestalten machen können. Man hatte den Eindruck, dass die meisten Leute unter Drogen standen, und entweder sich oder Drogen zu verkaufen. Einige Menschen haben uns vor den so genannten Hookers gewarnt, das sind Frauen, die mit linken Tricks versuchen, den Männern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Eine Methode ist, den Männern unbemerkt etwas in das Getränk zu mischen, um sie dann anschließend ausrauben zu können. In Pattaya gibt es sehr viele Merkwürdigkeiten die man gar nicht alle aufzählen kann. Insgesamt muss man sagen, dass hier sehr viele Westdeutsche leben, zusammen mit ihrer thailändischen Begleitung.

Koh Phiphi

Koh Phiphi ©TK

In Pattaya soll es sogar eine deutsche Siedlung geben. Unser nächstes Reiseziel sollte dann die Insel Ko Phi Phi sein. Diese Insel ist eine der größten Touristenmagneten im Westen von Thailand nach Phuket. Die Insel ist wunderschön und es fahren auch keine Autos. Auf der Insel gibt es einen Aussichtspunkt, zu dem eine Treppe hinaufführt und von dem man einen wunderschönen Ausblick hat. Das Wasser hat ungefähr Badezimmertemperatur und ist vielleicht gerade mal so hoch, dass man darin schwimmen kann. Auch die Bewohner der Insel sind sehr nett. Von dort aus führte die nächste Reise nach Bangkok. Der Lärm ist ohrenbetäubend und die Hitze erdrückend.

Wir haben uns entschieden eine kleine Rundreise durch die Stadt zu machen. Die Preise für ein Taxi oder für die TukTuks sind verhandelbar, aber sowieso schon relativ günstig. Die erste Station war der Königspalast, der von Türmen und Statuen bedeckt ist. Aber dennoch ein wunderschöner Anblick, den man über den riesigen Platz haben kann. Der nächste Programmpunkt war die Buddha-Statue des Wat-Po, der auf einer Länge von insgesamt 40 Metern verteil war. Ein etwas merkwürdiger Anblick, da die ganze Statue mit Gold überzogen war. Nach dem Anblick vom mehreren Tempeln und Gebäuden sind wir dann mit dem Sky-Train zurück in die Innenstadt gefahren. Wir machten uns sodann auch gleich auf den Weg in die Khao San Road. Dort kann man an jeder Ecke besonders gut und günstig essen und es wird überall gefeiert. Die Preise für ein Essen inklusive Getränk lagen umgerechnet bei 80 Cent. Dort hatten wir einen Tipp bekommen, wo man denn original Markenklamotten bekommen kann. Denn an den vielen Ständen kann man so seine Zweifel haben, ob die Kleidung Originalware ist oder nicht. Wir machten uns dann auf zum SiamCenter, einem riesigem Einkaufskomplex. Als wir dann einmal durch waren von unten nach oben, mussten wir feststellen, dass die Preise je höher man kommt, immer billiger wurde. Dieses Wissen machten wir uns dann auch gleich zu Nutze, und kauften ordentlich ein. Wer einmal einen etwas anderen Urlaub haben möchte, aber dennoch nicht auf Traumstrände verzichten mag, der sollte sich einmal auf jeden Fall nach Thailand begeben.

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