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Phang Nga

Die thailändische Provinz Phang Nga stellt für Touristen ein exotisches Paradies dar. Rund ums Jahr laden unter Naturschutz stehende Inseln und von Palmen gesäumte Strände zum Relaxen, Baden, Schnorcheln und Tauchen ein. Abenteuerlustige können zwischen mehreren eindrucksvollen Höhlen wählen, während Kulturbegeisterte archäologische Schätze der Region bewundern und geschichtsträchtige Städte erkunden können.

Lage:

Die Provinz liegt malerisch zwischen bizarren und von Regenwald bedeckten Bergen eingebettet. Phang Nga ist eine Provinz im Süden des Landes, südwestlich liegt die touristische Insel Phuket und östlich grenzt Phang Nga an die thailändische Provinz Krabi. Das Naturparadies stellt besonders für Phuket-Touristen ein populäres Ausflugsziel dar. Die tropischen Eilande liegen in der Andamanensee. Die Provinzhauptstadt Phang Nga befindet sich an der westlichen Küste der malaysischen Halbinsel. Die Distanz zwischen der im Norden gelegenen Hauptstadt Bangkok und Phang Nga beträgt 788 Kilometer.

Größe:

Die bei Touristen beliebte Provinz erstreckt sich über von 4.170 Quadratkilometer.

Geografie:

Phang Nga zählt zu den interessantesten und vielfältigsten Landschaften des Landes, die im Laufe von rund 100 Millionen Jahren durch die Verschiebung der Erdplatten, die Gezeiten ebenso wie durch Wind und Niederschlag geformt wurde. Naturliebhaber finden hier ausgedehnte Mangrovenwälder, wilden Dschungel und einsame Inseln. Die spektakulären Marine Nationalparks sind Anziehungspunkt zahlreicher Badeurlauber Schnorchler und Taucher. Das Landesinnere wartet mit weißen Kegelbergen, lohnenswerten Höhlen und romantischen Wasserfällen auf. Auf Grund der faszinierenden geologischen Begebenheiten stellt Phang Nga ein Paradies für Entdecker, Naturliebhaber und Ruhesuchende dar.

Phang Nga

Phang Nga ©TK

Klima:

Von Mai bis Oktober herrscht zwar Regenzeit, jedoch bietet sich Phang Nga auch während der rainy season an, da die Niederschläge meist nicht lange andauern. Touristen schätzen die ganzjährig idealen Badebedingungen. Besonders empfehlenswert ist ein Aufenthalt in den niederschlagsarmen und heißen Wintermonaten Dezember bis März.

Kultur:

In Ban Thung Tuek laden interessante archäologischen Stätten zu einem Besuch ein. Mehrere buddhistische Tempelanlagen können bei einem Rundgang durch die historische Stadt besichtigt werden.

Marine-Nationalpark Phang-Nga Bay:

Der Meeresnationalpark erstreckt sich über 404 Quadratkilometer. Die besuchenswerte Phang Nga Bucht wurde mit 160 kleinen Inseln, welche zwischen Krabi und der Insel Phuket liegen, von der UNESCO zum Nationalpark erklärt. Das Highlight des geschützten Gebietes sind die rund 160 tropischen und außergewöhnlich geformten Eilande, welche mit sattgründen Büschen und tropischen Kletterpflanzen bewachsen sind. Einige der Felsen ragen bis zu 300 Meter empor. Zum Marine Park zählen intakte Mangrovenwälder, kilometerlanger Sandstrand, romantische Buchten und eindrucksvoll geformten Kalksteininseln, welche zum Großteil nicht bewohnt sind.

Organisierte Ausflüge zum Marine-Nationalpark Phang Nga Bay:

Touristen können familienfreundliche Ausflüge zu den massiven Inseln aus Kalkstein, den eindrucksvollen Felsformationen, den intakten Mangrovenwäldern und den kulturellen Highlights der Provinz unternehmen. Eine Vielzahl an lokalen Veranstaltern bietet sowohl vom Pier Tha Dan auf der malaysischen Halbinsel, als auch von Krabi und Phuket aus unvergessliche Touren an. Es ist ratsam, die erlebnisreiche Tour schon früh morgens anzutreten, da die eindrucksvollen Felsformationen bei tief stehender Sonnen von einzigartiger Schönheit sind. Um die Attraktionen des Nationalparks kennen zu lernen, müssen mindestens drei Stunden eingeplant werden. Empfehlenswert ist der Besuch zwischen Dezember und April, jedoch werden das ganze Jahr über Bootstouren angeboten. Touristen können die faszinierenden Inseln mit den traditionellen Long-Tail-Bootenoder chinesischen Dschunken erkunden. Sportlich Aktive können die geschützte Bucht auch mit einem Kanu entdecken.

Ausflüge auf eigene Faust:

Abenteurer können den Marine-Nationalpark auch individuell erkunden. Der Eingang befindet sich nahe der Straße 4144. Vor Ort bieten ortskundige Thais Fahrten mit dem Longtail-Boot an. Touristen können hier ihr Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen.

Mangrovenwälder:

Der Marineparkt wird von ausgedehnten Mangrovenwäldern dominiert, welche für zahlreiche Meeresbewohner und Vögel Schutz und Heimat darstellen.

Marine-Nationalpark Phang Nga Bay – Koh Panyi:

Kulturliebhaber können das traditionelle moslemische Fischerdorf auf der Insel Panyi besuchen, welches die Blicke mit den auf Stelzen errichteten Häusern auf sich zieht. Auf der Insel Koh Panyi nehmen Ausflügler ihr Mittagessen ein. Die Insel ist für ihre Fischrestaurants bekannt. Die moslemischen Familien sind nicht nur im Fischfang und den Fischrestaurants tätig, sie stellen auch Krabbenpaste und Souvenirs her.

Marine-Nationalpark Phang Nga Bay – James Bond Island:

Ein lohnenswertes Ausflugsziel stellt die James Bond Insel dar, welche auch unter der Bezeichnung Khao Phingan bekannt ist. Die bizarre Insel war Schauplatz des legendären James Bond Streifens The Man With The Golden Gun. Beim Betreten der weltbekannten Insel muss eine geringe Gebühr entrichtet werden. Besonders eindrucksvoll ragt der groteske Fels Khao Taou aus dem Meer.

Marine-Nationalpark Phang Nga Bay – Khao Khian:

Zu den kulturellen Highlights zählen die prähistorischen Felsmalereien auf der Insel Khao Khian. Besonders empfehlenswert ist eine ganztägige Tour, um die Naturschönheiten ebenso wie die kulturellen Attraktionen des Nationalparks kennen zu lernen.

Marine-Nationalpark Phang Nga Bay – Hongs:

Eine lohnenswerte Tour, die in jedem Reisebüro vor Ort offeriert wird, führt zu den bekannten Hongs. Hierbei handelt es sich um Hohlräume in den Kalksteinfelsen, welche im Laufe von tausenden von Jahren von Regen und den Gezeiten geschaffen wurden. Auch die Strömung hat dazu beigetragen, die Hongs aus dem weichen Gestein zu spülen. Einige dieser Hongs sind bereits eingestürzt, jedoch entstanden faszinierende Lagunen. Zu den Highlights zählt eine Kanu-Tour zu den Hongs, welche zum Teil mit den Kanu durchquert werden können. Es wird empfohlen, einen ortskundigen Guide anzuheuern, da sich die Hohlräume bei Flut mit Wasser füllen.

Marine-Nationalpark Phang Nga Bay – Tapan Höhlen-Kloster

Zu den Attraktionen zählt die bekannte Drachenbrücke über der Hölle, welche zum Eingang einer Höhle führt. Einen Besuch wert ist der einzigartige Meditationsplatz. Das Kloster wartet auch mit einer Chedi mit drei Spitzen auf. Bei einem Rundgang können Touristen rund 1000 Jahre alte versteinerte Schildkröten bewundern.

Marine-Nationalpark Phang Nga Bay – Ko Thalu:

Das Highlight der Insel Ko Thalu ist die lohnenswerte Höhle mit den gigantischen Stalaktiten.

Tone Patiwat Tierschutzgebiet:

Naturliebhaber können die artenreiche Flora und Fauna des geschützten Gebiets auf einem Spaziergang kennen lernen. der Park wird von zahlreichen tropischen Pflanzen bedeckt, mitten durch den Dschungel fließt ein kleiner Bach und auch der Wasserfall stellt ein lohnenswertes Ausflugsziel dar. Die einzigartige Naturlandschaft lässt sich auf beim Elefant-Trekking oder bei einer abenteuerlichen Kanu-Fahrt entdecken.

Marine-Nationalpark Similan Inseln:

Der 129 Quadratkilometer große Marine-Nationalpark liegt in der Andamanensee. Von Festland aus ist das geschützte Gebiet in rund 3 Stunden mit dem Boot erreichbar. Zum Schutzgebiet zählen neun reizvolle Inseln. Die faszinierenden Tropeninseln sind rund rund 65 Millionen Jahre alt. Die einzigartigen Granitformationen sind besonders reizvoll. Die Similan Inseln sind für die exotischen weißen Sandstrände, das türkisblaue Wasser und die artenreiche Unterwasserwelt bekannt. Ausflügler können die sehenswerten Inselchen auf einer Trekking-Tour erkunden. Die Highlights der Inselgruppe sind die mehr als 30 ausgezeichneten Tauch-Spots, welche Freunde des Tauchsports aus aller Welt anlocken. Taucher können sich nicht nur auf farbenprächtige Korallenriffe und eine Vielzahl an exotischen Fischen, sondern auch auf Felsenriffe und zahlreiche Höhlen freuen. Schnorchler kommen beim Erkunden der Flachwassergebiete voll auf ihre Kosten.

Similan Inseln – Klima:

Ideale Tauchbedingungen herrschen von Dezember bis April vor. Auch Angler kommen während der Wintermonate voll auf ihre Kosten.

Similan Inseln – organisierte Ausflüge:

Touristen finden sowohl auf der Insel Phuket als auch in Krabi zahlreiche Reiseveranstalter, die Tagesausflüge und mehrtägige Touren zum Marine-Nationalpark offerieren. Auf einigen Inseln besteht die Möglichkeit, unter freiem Himmel zu zelten. Boote können in Thap Lamu ebenso wie in Amphoe Takua Pa gechartert werden. Boot-Trips zu den Inseln dauern etwa drei Stunden.

Marine-Nationalpark Surin Inseln:

Der 133 Quadratkilometer große Meeres-Nationalpark liegt rund 125 Kilometer im Norden der Provinzhauptstadt. Südlich befindet sich der Similan Marine-Nationalparks. Das geschützte Gebiet wartet mit fünf eindrucksvollen Inseln, spektakulären Tauchgründen, entdeckenswerten Flachwasser-Riffen und weißen Sandstränden auf. Sportlich Aktive können die beiden großen Eilande Ko Surin Nuea ebenso wie Ko Surin Tai auf Trekking-Pfaden erkunden. Die Trampelpfade führen durch unberührten Dschungel und vorbei an exotischen Pflanzen. Anziehungspunkt vieler Touristen ist das traditionelle Zigeunerdorf auf der Insel Ko Surin Tai. Schnorchler können die Flachwasser-Korallenriffe vom Strand aus entdecken.

Surin Inseln – organisierte Touren:

Fährt man von der Provinzhauptstadt Phang Nga 125 Kilometer in Richtung Norden, so erreicht man den Khura Bun Pier, von wo aus Boote zu den Surin Inseln übersetzten. Nach der vierstündigen Bootstour können Schnorchler und Taucher die vielfältige und farbenprächtige Unterwasserwelt erkunden. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch zwischen Dezember und März, jedoch bietet die reizvolle Inselgruppe das ganze Jahr über ausgezeichnete Bedingungen für Sonnenhungrige, Badeurlauber und Taucher.

Si Phangnga Nationalpark:

Rund 100 Kilometer im Norden der Provinzhauptstadt locken tropischer Regenwald, eine artenreiche Tierwelt und drei romantische Wasserfälle Naturliebhaber an.

Ko Yao Noi und Ko Yao Yai:

Die beiden exotischen Trauminseln liegt rund zwei Stunden mit dem Boot von Phang Nga entfernt. Die Bootsfahrt von Phuket dauert rund 90 Minuten. Die Inseln warten mit feinsandigen, weißen Stränden auf. Badeurlauber können sich an den Stränden Pa Sai und Ao Tikut entspannen und auch die beiden Sandstrände Tha Khao und Loparaet laden zum Relaxen ein. Zu den Highlights zählt eine Übernachtung in einem einfach ausgestatteten Bungalow direkt am Strand.

Tha Nun:

Die wundervollen Buchten, welche den Küstenstreifen Tha Nun sowohl rechts als auch links säumen, werden von den Meeresschildkröten zur Eiablage aufgesucht. Touristen können diesem einzigartigen Naturschauspiel zwischen November und Februar beiwohnen.

Waldpark Sa Nang Manora:

Der Waldpark liegt nicht weit von der Provinzhauptstadt entfernt und bietet sich als Ausflugsziel für Familien, Naturliebhaber und Ruhesuchende an. Zu den besonderen Attraktionen zählt das Baden in den von der Natur geformten Bassins, unterhalb des kaskadenförmigen Wasserfalls.

Nationalpark Khao Lampi-Hat Thai Muang:

Die Highlights des 72 Quadratkilometer großen Nationalparks sind die beiden romantischen Wasserfälle. Der dreistufige Wasserfall Namtok Lampi ergießt sich das ganze Jahr über in drei Kaskaden über 100 Meter. Einen Ausflug wert ist auch der große Wasserfall Ton Phrai, welcher ganzjährig Wasser führt. Beide Wasserfälle liegen entlang des Highways 4 zwischen Kilometer 28 und 33. Entspannung ist an den traumhaften Sandstränden garantiert. Der Strand Hat Thai Muang lockt Tierfreunde von November bis Februar an, um der Eiablage der Meeresschildkröten beizuwohnen.

Wat Suwan Khuha:

Kulturinteressierte sollten dem sehenswerten Tempel im traditionellen Dorf Mu einen Besuch abstatten. Auf dem Areal des Tempels laden zahlreiche spektakuläre Höhlen zu einer Erkundungstour ein. Zu den populärsten Höhlen zählt die 40 Meter lange und 20 Meter breite Höhle Tham Yai, welche nicht nur eine 15 Meter lange Statue des liegenden Buddha, sondern auch zahlreiche Buddha-Bildnisse beherbergt.

Khao Lak-Lam Ru Nationalpark

Zu den Highlights des Nationalparks zählen der Berg Khao Lak, ein wundervoller Schrein ebenso wie ein Wasserfall, der sich über fünf Kaskaden ergießt.

Höhlen Tham Phung Chang und Kao Ngum:

Die Höhle begeistert mit faszinierenden Stalaktiten und Stalagmiten. Zu den weiteren Attraktionen dieser Höhle zählen mehrere Buddha-Figuren. Nur wenige Schritte entfernt liegt die besuchenswerte Tropfsteinhöhle Kao Ngum.

Höhle Khao Khien:

Besonders interessant ist der Besuch der rund 3000 Jahre alten Berghöhle Khao Khien, deren Wände prähistorische Wandmalereien schmücken.

Tauchen:

Die Marine-Nationalparks der thailändischen Provinz Phang Nga zählen zu den besten Tauchgebieten des Landes. Besonders beliebt sind die Tauchgründe vor den traumhaften Inselgruppen Similan und Surin. Ein weiteres Taucherparadies stellen die Tauchspots vor der Küste Phang Ngas dar. Vor Ort werden Tauchkurse und Tauchausflüge zu den schönsten Unterwasserrevieren der Provinz angeboten.

See-Kanu Exkursionen:

Die Herzen von Kanu-Fahrer werden beim Anblick der zahlreichen Inseln, die mit Meeresgrotten aufwarten, höher schlagen. Touristen können bei lokalen Reiseveranstaltern geführte See Kanu-Touren buchen und die faszinierende Inselwelt in der Bucht von Phang-Nga erkunden.