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Phetchaburi

Die traditionelle Provinz Phetchaburi ist der Anziehungspunkt von Kulturinteressierten und Naturliebhabern aus aller Welt. Touristen lernen in Phetchaburi die ursprüngliche und von Traditionen geprägte Lebensweise der Einheimischen, die geschichtsträchtigen buddhistischen Tempel und die wundervolle Naturlandschaft kennen. Die beschauliche Provinzhauptstadt wartet mit einer Vielzahl an buddhistischen Glaubensstädten und königlichen Bauwerken auf. Schöne Sandstrände und der warme Golf von Thailand bieten rund ums Jahr ideale Bedingungen zum Entspannen und Baden. Entlang der Strände ist die Auswahl an einfachen Hotels und Strandbungalows sehr groß. Der Süden der Provinz wird von der Kultur des Nachbarstaates Malaysia beeinflusst. Touristen können im Süden nicht nur Tempel, sondern auch zahlreiche Moscheen besichtigen.

Lage:

Die Provinz grenzt westlich an Myanmar, östlich stellt der Golf von Thailand die natürliche Grenze dar. Phetchaburi liegt im Südwesten der Zentralregion und im Norden der malaysischen Halbinsel. Bangkok befindet sich rund 170 Kilometer nordöstlich.

Geografie:

Das an Myanmar grenzende Tenasserim-Gebirge dominiert den Westen der Provinz. Naturliebhaber finden hier den größten Nationalpark des Landes. Das rund 3000 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet Kaeng Krachan wird großteils von Regenwald bedeckt. Der bedeutendste Fluss, der Phetchaburi, kann ausschließlich von kleinen Booten befahren werden. Die Provinz wartet mit mehreren eindrucksvollen Höhlen, romantischen Wasserfällen und schönen Sandstränden auf. Das südliche Terrain verzaubert mit einer tropischen Landschaft. Die Ebene im Osten der Provinzhauptstadt wird von Flachland dominiert.

Klima:

Das zentrale Bergmassiv bietet Touristen die Möglichkeit, die monsunartigen Regenfälle zu umgehen. Auf der anderen Seite der Tenasserim-Gebirges kann die imposante Berglandschaft auch während der Regenzeit erkundet werden.

Phetchaburi

Phetchaburi @ iStockphoto/Juliane Jacobs

Anreise:

Die etwa 170 Kilometer von Bangkok entfernte Provinz kann über die Nationalstraße 4 erreicht werden. Für Fahrten mit dem PKW oder dem Bus müssen rund zwei Stunden einberechnet werden. Die Anreise nach Phetchaburi kann auch mit dem Zug erfolgen.

Hauptstadt:

Die sowohl saubere als gemütliche Provinzhauptstadt Petchaburi verzaubert mit kleinen Gassen, geschichtsträchtigen Holzbauten und wunderschöne Alleen. Touristen können den Großteil der Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Im Gegensatz zu Bangkok ist das Verkehraufkommen in Phetchaburi gering.

Phra Nakorn Khiri Palast:

Der Königspalast thront majestätisch auf dem 92 Meter hohen Hügel Khao Wang, dem westlichsten der drei Hügel. Der Weiße Palast zeugt nicht nur von der Baukunst Thailands, es können auch europäisch-neoklassizistische ebenso wie chinesische Stilelemente bewundert werden. Der zwischen 1853 und 1860 errichtete Prunkbau wurde vor kurzer Zeit restauriert. Kulturinteressierte können heute bedeutende archäologische Objekte und wundervolle Kunstgegenstände bewundern. Auf dem mittleren Hügel erhebt sich ein schöner weißer Chedi. Auf dem Hügel im Nordosten wurden die buddhistische Tempelanlage Wat Phra Kaeo Noi und ein Prang errichtet. Zu den besonderen Attraktionen zählt die große Population an Makaken, die auf dem Palastgelände heimisch ist.

Phra Ram Ratchaniwet Palace:

Der im Jahre 1910 erbaute Palast wird von den Einheimischen auch Ban Puen Palace genannt.
Die Palastvilla im Jugendstil lockt zahlreiche Touristen in den Südwesten der Provinzhauptstadt. Inmitten einer für Besucher geöffneten, militärischen Anlage liegt das Art Deco-Bauwerk. Einen wahren Blickfang stellen das schneckenartig errichtete Treppenhaus und die wundervoll verzierten Säulen dar.

Wat Ko Kaeo:

Die auf Pfählen erbaute Klosteranlage lockt nicht nur Buddhisten, sondern auch Besucher aus aller Welt an. Am Flussufer gelegen, wartet die buddhistische Glaubensstätte mit mehreren Holzhäusern der Ayutthaya-Periode auf. Zu den Highlights der Tempelanlage zählt der leuchtend rote Bot, in welchem ein schöner goldene Buddha beherbergt wird. Die Wände werden von rund 350 Jahre alten Malereien geschmückt.

Wat Kamphaeng:

Zu den kulturellen Highlights der Provinzhauptstadt zählt die im 11. Jahrhundert errichtete Tempelanlage Wat Kamphaeng. Interessierte können bei einem Rundgang mehrere Ruinen bewundern, welche die traditionelle Pyramidenform der Khmer verkörpern. Tempelbesucher können über das friedliche Klostergelände schlendern und die Überreste der Khmer-Hochkultur bewundern.

Wat Suwanaram:

Der Tempel aus dem 17. Jahrhundert wird von einem Kloster und einer Kapelle umgeben, die König Rama V. im 19. Jahrhundert errichten ließ. Gläubige und Tempelbesucher geraten beim Anblick der sowohl ältesten als auch am besten erhaltenen Wandmalereien des Landes ins Staunen. Über einem romantischen Weiher wurde eine Bibliothek errichtet, die ursprünglich ein königlicher Palast war.

Wat Mahasomnaram:

Auf dem Hügel im Südosten des Königspalastes Phra-Nakorn-Khiri lädt die Tempelanlage Wat Mahasomnaram zu einem Rundgang ein. Die buddhistische Glaubensstätte ist für die kunstvollen Wandmalereien des thailändischen Künstlers Krua-In-Khong bekannt. Tempelbesucher können nicht nur Darstellungen jener Gläubigen bewundern, die den Fußabdruck Buddhas verehren, sondern auch bedeutende heilige Stätten.

Wat Phra Buddha Saiyat:

Am Fuße des Hügels Khao Mahaisawan gelegen, lockt der Tempelkomplex Gläubige und Touristen an. Zu den Attraktionen zählt eine knapp 43 Meter hohe Buddha-Statue im Ayutthaya-Stil.

Cha Am:

Der beliebte Badeort liegt etwa 40 Kilometer im Süden der Provinzhauptstadt. Fährt man von Cha Am rund 25 Kilometer in Richtung Norden, so erreicht man die Kleinstadt Hua Hin. Einheimische und Touristen können hier erholsame Urlaubstage am kilometerlangen Sandstrand genießen. Badeurlauber finden in Cha Am eine Vielzahl an einfachen Strandbungalows, Appartements und kleinen Hotels und luxuriösen Resorts wählen. Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Restaurants. Vor Ort besteht die Möglichkeit, Lebensmittel, Getränke und Souvenirs zu erwerben. Mehrere Reisebüros offerieren organisierte Ausflüge oder den Transport zu den Attraktionen in der näheren Umgebung. Individualreisene können die wichtigsten Orte mit Linienbussen erreichen. Ein unvergessliches Erlebnis stellt die Fahrt in einer Fahrradrikscha dar, die im Cha Am weit verbreitet ist.

Kaeng Krachan Nationalpark:

Von der Provinzhauptstadt aus ist das knapp 3000 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet über die asphaltiere Straße 3510 erreichbar. Das Besucherzentrum informiert über die Ausflugsziele, saisonale Besonderheiten, Wetter und die aktuellen Straßenverhältnisse. Parkbesucher können hier einen Pickup mieten und den Nationalpark auf eigene Faust erkunden.
Zu den populärsten Attraktionen des Nationalparks zählen der Wasserfall Tothip ebenso wie die Tropfsteinhöhle Namyot. Besonders eindrucksvoll sind die bedeutenden Buddha-Figuren in der Tham Khao Luang Höhle. Die 170 Buddha-Statuen wurden so positioniert, dass sie durch ein Loch in der Decke der Höhle beleuchtet werden. Der Besuch der Höhle ist vor allem zur Mittagszeit empfehlenswert. Eine weitere sehenswerte Höhle liegt rund 22 Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt. Der Nationalpark stellt die Heimat für knapp 60 Säugetierarten dar. Parkbesucher treffen hier mit etwas Glück auf Elefanten, Bären, Affen und Tiger. Der Kaeng Krachan Nationalpark ist für die große Population an Schmetterlingen bekannt. Tierfreunde können hier nicht nur seltene Falter, sondern auch exotische Vögel bewundern. Zu den Highlights des Schutzgebiets zählen die Hotsprings, welche inmitten der wundervollen Naturlandschaft zu einem wohltuenden heißen Bad einladen. Der fischreiche Stausee erfreut sich bei Anglern großer Beliebtheit. Der riesige See liegt rund zwei Kilometer vom Fluss Phetchaburi entfernt. Besonders empfehlenswert ist der Besuch im Sommer, da die Temperaturen angenehm warm, jedoch nicht heiß sind. Vom Stausee aus bietet sich die Weiterfahrt nach Cha-Am oder Hua Hin an. Naturfreunde finden innerhalb des Nationalparks mehrere Hotels und Bungalows. Besonders abenteuerlich ist die Übernachtung auf dem preisgünstigen, einfach ausgestatteten Campingplatz.