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Phuket: Auf Buddhas Spuren in Thailand

Phuket:Es gibt sicherlich sehr viele Sehenswürdigkeiten auf dieser Erde. Zu diesen zählt auf jeden Fall Thailand mit seinem Buddhismus, den vielen schönen Tempeln, Strand und Landschaft. Thailand hat einfach alles zu bieten, vom Urwald im Norden Chiang Mais mit seinen Elefanten und Tigern über Bangkok und weiter nach Phuket bis Ko Samui. Von Bangkok aus dauert der Flug nach Phuket ungefähr 1 Stunde. Phuket ist die größte Insel Thailands mit einer Größe von 50 km in der Länge und 22 km in der Breite. Der Flughafen liegt mit 32 Kilometern vor der Stadt etwas außerhalb, stört dadurch aber auch die Inselidylle kaum.

Die Hauptstadt ist Phuket im Südosten gelegen und ungefähr 850km von Bangkok entfernt. Die Strände befinden sich überwiegend an der Westküste mit den Stränden Kata-Beach, Karon-Beach und Patong-Beach. Paton ist ein etwas größerer Ort mit Hafen, wo auch amerikanisches Militär mit ihren Schiffen anlegt. Dort befindet sich die legendäre seit Jahren bekannte Discothek „Bananas,“ die zum Brennpunkt des Geschehens wird, wenn ein amerikanisches Kriegsschiff oder Flugzeugträger dort vor Anker geht. Die Insel selbst ist chinesisch geprägt, was die Stadt und Bauten anbelangt. Interessant ist der größte Tempel der Insel, der 200 Jahre alte Put Yaw Tempel und der Rang Hügel, von dem die Sicht über die Stadt Phuket bis über weite Teile der Insel eine Bereicherung für das Auge ist.

Zum Einkaufen ist die Thalang Road in Phuket Stadt sehenswert, mit vielen kuriosen, alten chinesischen Artikeln. Um die Insel zu ergründen, sollte man sich ein Motorrad mieten mit 125cm³, was keine Probleme bereitet und preislich angemessen ist. Nicht vergessen, dort herrscht Linksverkehr, aber wenn man nicht vorher überfahren wird, gewöhnt man sich daran. Das Klima auf Phuket ist mit 26-30 Grad angenehm, da fast immer ein leichter Wind herrscht. Üblicherweise trifft man dort auf eine gewisse Anzahl von Bars, die mehr oder weniger als Animierbars zu verstehen sind. Von großartigen Einladungen der Damen ist abzuraten, da die Damen eine Vorliebe für internationalen Alkohol haben, der anders als der heimische Mekong-Whisky sehr teuer ist.

Big Buddha Phuket

Big Buddha Phuket ©TK

Ko Samui: Die zweitgrößte Insel im Golf von Thailand gelegen und ca. 40 km vom Festland entfernt. Mit dem Flugzeug erreicht man von Phuket in einer Stunde die Hafenstadt Surat Thani. Hier fängt Abenteuer an. Mit dem Schiff fährt man zwischen 3-7 Stunden von Surat Thani bis Ko Samui, natürlich Luxus mit Schlafplatz. Zwischen den Matratzen passt keine Brotdose, alle Matratzen 65cm breit und völlig verkeimt. Die Luft auf dem Schiff wie in der Sauna, nur vom Geruch schlimmer. Ausziehen auf der Matratze ging garnicht, dann hätten einem die Viecher wahrscheinlich das Fleisch bis zur Wirbelsäule abgeknabbert. Die Fahrt in dunkler Nacht ohne nautische Instrumente, an vielen aus dem Wasser ragenden Felsen vorbei, ist schon gespenstisch, aber es klappte.

Es gibt aber 3 Möglichkeiten um nach Ko Samui zu kommen. Mit dem Flugzeug, dem Schnellboot und einem der Rheinschifffahrt ähnlichem Dampfer. Hat man Zeit und liebt mehr Abenteuer, ist das Schiff schon eine echte Herausforderung. Auf Ko Samui angekommen, beginnt die Suche nach einem Hotel oder Bungalow und natürlich dem Strand seiner Wahl, angefangen von Lamai Beach über Chaweng Beach der längste östlich gelegene Strand mit einer Länge von 7 km bis zum Maenam Beach. Alle Strände sind super gelegen mit Kokospalmen bis an den Strand, natürlich feiner Sandstrand.

Das Hinterland wirkt wie ein Urwald und ist auch am Besten mit dem Leihmotorrad zu erreichen. Dort erwarten einen ganz versteckt Wasserfälle, an denen man baden kann und sogar in der Nähe eine Getränkebude an der die Getränke noch mit Trockeneis gekühlt werden, weil es dort keinen Strom gibt. Der zugehörige Ort zum Lamai-Beach sieht aus wie eine alte Westernstadt mit einer sehr guten offenen Discothek und zivilen Preisen. Superspannend ist es nachts zu baden, dann befinden sich im Wasser Millionen kleiner Glühwürmchen die leuchten. Es empfiehlt sich in jedem Fall ein Hotel statt eines billigen Bungalows ohne Klima für 10€. Durch den Tropenwald ringsum schwirren unzählige Moskitos durch die Luft und lassen einem keine Ruhe in der Nacht. Von den Stichen einmal ganz abgesehen. Sehr schön sind die jungen Mädchen, die einen am Strand massieren für wenig Geld und immer kommen, wenn man es wünscht. Gelernt haben diese Mädchen das Handwerk meist von der Mutter und beherrschen es sehr gut. Ko Samui ist am Strand liegend wie eine Postkartenidylle, einfach ein Traum.