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Reisebericht Bangkok, Chiang Mai und Doi Suthep Pui

Thailand, ist ein Königreich und ein Staat in Südostasien. Thailand ist besonders bei den Deutschen ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Ein Flug nach Bangkok dauert ungefähr 10 Stunden, und das kann einem schon wie eine kleine Ewigkeit vorkommen, vor allem dann wenn man noch nie so lange geflogen ist. Schon der Flughafen in Bangkok lässt erahnen in welche Dimensionen man durch den Flug nach Thailand eintaucht. Der Flughafen ist riesengroß, und das Unglaubliche ist, dass zwischen den Rollfeldern ein Golfplatz gebaut wurde. Wenn man in den Himmel schaute, konnte man die Sonne nur erahnen. Im Flugzeug dachte man, es sei schon etwas kühl. Diese Vorahnung konnte sich dann aber beim Ausstieg nicht bestätigen. Es war drückend schwül und man hatte das Gefühl als würde einen die Luft erschlagen.

Wenn man vom Flughafen aus ein Taxi nehmen möchte, sollte man unbedingt über den Flughafen ein Taxi bestellen. Tut man das nicht, kann es vorkommen, dass der freundliche Taxifahrer über tausend Umwege fährt und die Fahrt dann doch schon mal schnell ein bisschen teuerer ausfällt. Aber auf diese Art und Weise bekommt man wenigstens schnell einen Eindruck wie die Dinge in Thailand ablaufen. Der Verkehr in Bangkok ist mit dem in Deutschland überhaupt nicht zu vergleichen. Der Linksverkehr ist ja schon verwirrend, aber dass Personen nicht nur am Steuer sondern auch auf den Autos sitzen ist schon etwas verwunderlich. Auch die Straßen mit bis zu sechs Spuren in eine Richtung sind schon so etwas wie ein kleiner Kulturschock.

Aber das was den Verkehr dort so einzigartig macht, sind die so genannten Tuk-Tuks. Das sind mofaähnlichen Gefährte, allerdings mit drei Rädern, mit denen die Thais jegliche Art von Verkehrsregeln missachten. Wer auf den Straßenverkehr verzichten möchte, kann auf das Bangkok-Transport-System zurückgreifen. Das ist so eine Art Schwebebahn, die die ganze Stadt miteinander verbindet.

In Bangkok gibt es natürlich sehr vieles zu entdecken, allerdings sollte man sich vorher über die Gepflogenheiten informieren, es sei denn man möchte eine Strafe bezahlen oder respektlose Blicke ernten. So auch auf dem Grand Palace und dem WatPhraKeo. Das ist ein unüberschaubares Gelände, dieses man nur mit langer Hose, bedeckten Schultern und geschlossenen Schuhen betreten darf. Diese Vorschriften werden aber nicht überall verlangt.

Loi Krathong in Chiang Mai

Loi Krathong in Chiang Mai ©TK

Der Grand Palace ist der königliche Palast und somit auch das Regierungsgebäude. Dieses Gelände rund um den Palast war dann doch schon etwas überfüllt und belagert von Touristen aus aller Welt. Bei anderen Palästen und Sehenswürdigkeiten konnte man das nicht feststellen. Vielleicht wollten alle mal einen König sehen, was ja sein kann. Die Gebäude an sich sind schon sehr pompös und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Manche würden sagen, dass das vielleicht alles ein bisschen zu kitschig aussieht, aber die Schönheit ist schon überwältigend. Was aufgefallen ist, dass so gut wie alle Plätze mit kleinen Teichen oder Wasserbecken umgeben waren, in denen sich Seerosen und vor allem Fische tummelten.

Eine andere Sehenswürdigkeit in Bangkok ist der Wat Poh. Auf diesem Gelände thront ein riesengroßer Buddha, der ca. 45 Meter lang und 15 Meter hoch ist. Dazu ist sein ganzer Körper mit Gold überdeckt, was der Gestalt einen imposanten Anblick garantiert. Der Buddha ist außerdem so dargestellt, in dem Moment als er ins Nirvana übergeht. Den nächsten Tempel den man auf keinen fall auslassen kann, ist der Wat Saket. Dieser liegt auf einem kleinen Berg, von wo aus man einen sehr guten Ausblick auf die Stadt hat.

Aber das wirklich Spannende und Interessante spielt sich in den Strassen selber ab. Dort gehen die Menschen ihrer Lieblingsgewohnheit nach, dem Handeln und Feilschen. Aber die Thailänder haben auch eine sehr gute Küche, so ist es nicht verwunderlich dass an jeder Ecke eine kleine mobile Schauküche steht, und zu einem kleinen Snack einlädt. Wer allerdings besonderen Wert darauf legt, zu wissen was man isst, dem kann man nicht gerade empfehlen auf der Strasse was zu essen zu kaufen.

Sinnvoll erscheint es in Bangkok auch, sich auf die Empfehlungen eines Reiseführers zu verlassen. Denn besonders wenn es darum geht, den Touristen Geld abzunehmen, schrecken die Leute auch nicht davor zurück, die Touristen mal ein wenig anzuschwindeln. So kann es schon mal vorkommen, dass man auf dem Weg ein Restaurant zu betreten, darauf aufmerksam gemacht wird, dass das Restaurant aufgrund eines Feiertages geschlossen hat. Den Feiertag gab es natürlich nicht, vielmehr wollte man den Touristen in ein anderes teureres Restaurant locken.
Genauso verhält es sich bei Fahrten mit den Tuk-Tuks, bei denen die Fahrer schon mal etwas ernster werden, wenn es darum geht Touristen durch die Stadt zu gondeln. Aber diese Dinge spiegeln jetzt nicht die Mentalität der Leute wieder, sondern meist ist es das Geld auf das viele Menschen dort angewiesen sind.

Im Norden von Thailand liegt die Stadt Chiang Mai. Im Vergleich zu Bangkok ist es dort sehr ruhig, und die Stadt versprüht ein gewisses Flair. Die meisten Hotels dort sind zwar einfach, aber sehr gepflegt mit dem Auge fürs Detail. In Chiang Mai lohnt es sich einmal den Night Bazar anzuschauen. Dort gibt es wie üblich überall etwas zu essen und man kann in den endlosen Ständen nach Kleidung und anderen Dingen Ausschau halten. Auch in dieser Stadt gibt es etliche Wats zu bestaunen. Vor allem der Wat Umong lohnt einen Besuch. Dieser Wat ist zwar nur noch in Bruchstücken vorhanden, aber trotzdem schön anzusehen, da er inmitten einer grünen Idylle liegt. Dort werden auch kleine Vögel verkauft, die, wenn man sie an einem Wat frei lässt, Glück bringen sollen.

In der Nähe gibt es auch eine Orchideenfarm und einen Nationalpark. Vor allem die Pflanzenfans kommen dort voll auf ihre Kosten.
Der Nationalpark namens Doi Suthep Pui begeistert durch viele Wasserfälle und seine wildnisähnlichen Landschaft.

Alles in allem gibt es in Thailand so viel zu entdecken, da könnte man ununterbrochen erzählen, aber das Wichtigste ist, dass man alles einmal selber gesehen und erlebt hat.

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