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Reisebericht Thailand

Hier wird über einen Aufenthalt in Thailand berichtet und was man als Backpacker in einer dreiwöchige Reise alles erleben kann. Das Flugzeug startete in Richtung Bangkok, und ist auch sicher dort gelandet. Die Stadt Bangkok ist eine sehr schöne Stadt, aber auch auf eine andere Weise nicht so toll.

Das Klima in der Stadt ist beinahe unerträglich. Sobald man den Flughafen verlässt, strömen einem die Abgase und der Gestank zu, und man sollte so schnell wie möglich in ein Taxi oder in sein Hotel gehen, bis man sich daran gewöhnt hat. Die Fahrt mit dem Taxi offenbart einem die ersten Eindrücke des Straßenverkehrs. Der Linksverkehr an sich ist ja schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Verkehr in Bangkok ist mehr als chaotisch. Für eine Fahrt von 20 Kilometern muss man schon mal locker 90 Minuten Fahrtzeit in Kauf nehmen. Dafür sind die Preise ziemlich moderat.

Als Backpacker muss man sich in Bangkok unbedingt die KhaoSan Road anschauen. Dort treffen sich Menschen aus allen teilen der Erde und feiern zusammen. Überall spielen Live-Bands und an jeder Ecke gibt es Möglichkeiten etwas zu essen oder zu trinken. Die Preise für ein Essen sind für einen Touristen mehr als günstig. Ein Getränk bekommt man etwa für umgerechnet 30 Cent und für ein Essen zahlt man ca. 50 Cent. Das Essen ist reichhaltig und schmecken tut es auch. Im Hotel bekommt man bereits zum Frühstück fast ausschließlich warme Speisen zu essen, und zwar genau das, was viele Menschen wohl erst zu Mittag essen würden. Aber mit der Zeit kann man sich daran gewöhnen, zumal die Küche ausgezeichnet schmeckt.

In Bangkok lohnt sich auf jeden Fall eine Sightseeing-Tour zu buchen, oder selbst zu organisieren. Vielleicht ist es besser wenn man einen professionellen Führer zur Seite hat, der auch in der Lage ist Fragen zu beantworten. Die Tour führt als erstes zum Königspalast, der von einem riesigen Gelände umgeben ist. Das Gelände ist überall mit vergoldeten Tempeln und Statuen bebaut und man kommt aus dem Staunen kaum heraus. Alle was man sieht, glitzert und glänzt und ist ein wirklich unbeschreibbarer Anblick. Die Tour führt dann weiter zu einem riesigen Buddha, der auf der Seite liegt. Der Buddha nennt sich Wat-Po und ist 45 Meter lang und natürlich auch komplett mit Gold überzogen. Die Reise führte dann weiter hinab zum Fluss, der in Bangkok wohl das schnellste Fortbewegungsmittel ist. Dort fahren sehr viele Linienboote, die Preise bewegen sich im Centbereich. Auf den Booten sollte man sich unbedingt festhalten, denn sie fahren mit einer unglaublichen Geschwindigkeit über den Fluss. Von dort ging es dann direkt in en SkyTrain, der Hochbahn der Stadt. Diese Hochbahn wird nicht zu Unrecht Kühlschrank Bangkoks genannt, da die Temperatur in der Bahn schon auf teilweise Minusgrade heruntergekühlt wird. Die Fahrt endete am SiamCenter, einem riesigen Einkaufscenter. Dort kann man sich vor allem Markenklamotten kaufen, die aber schon recht teuer sind. Wenn man dort trotzdem was kaufen möchte ist es zu empfehlen, nicht schon in den ersten Stockwerken zuzuschlagen. Erfahrungsgemäß ist es in den obersten Stockwerken am günstigsten und fast halb nur halb so teuer wie ganz unten.

KhaoSan Road

KhaoSan Road ©TK

Wenn man sich ganz günstig mit Kleidung eindecken möchte, der sollte zur Sukhumvit Road fahren. Dort stehen unglaubliche viele Straßenhändler mit kleinen Ständen, die dort Markenartikel zu sehr günstigen Preisen anbieten. Aber ob die Kleidungsstücke wirklich Originalware ist, davon sollte sich jeder selber überzeugen. Um zurück zu Hotel oder zu einer anderen Sehenswürdigkeit zu gelangen, dem ist eine Fahrt mit den bekannten TukTuks zu empfehlen. Dieses Erlebnis sollte man auf jeden Fall einmal mitmachen. Man sollte sich aber auch im Klaren sein, dass sämtliche Verkehrsregeln ungeachtet bleiben und man das Gefühl hat, man würde in einem Sportwagen durch die Stadt rauschen.

Nach dem aufregenden Besuch in Bangkok, geht die Reise mit dem Zug weiter nach Koh Samui. Die Fahrt dauert ein paar Stunden und die Zeitverschiebung tut ihr Übriges dazu. Koh Samui ist eine unglaublich schöne Tropeninsel, die sehr viele schöne Strände zu bieten hat.

Chaweng Beach ist der größte Ort auf der Insel und eher für Touristen gedacht die aus anderen Gründen nach Thailand kommen. In den unzähligen Bars befinden sich ebenso unzählig viele Mädchen, die sofort mit einem ins Gespräch kommen wollen. Für etwas mehr Erholung und Ruhe kann man sich auf den Weg der Insel Koh Phangan machen. Die Struktur der Insel ist teilweise noch nicht so ausgebaut, so kann es vorkommen dass man von einer asphaltierten Strasse direkt über eine Sandpiste weiterfährt.

Die Hotels auf der Insel sind ebenfall ziemlich einfach ausgestattet. Ein angemieteter Bungalow besteht aus einem Raum in dem ein Bett steht, sonst nichts. Die Dusche besteht aus einem Wasserrohr das aus der Wand ragte, und eine Spülung für die Toilette suchte man vergebens. Da musste man auf altmodische Weise mit einer großen Schüssel voll Wasser vorlieb nehmen. Alles was man in dem Hotel zu sich nimmt, muss man eigenständig in ein dafür vorgesehenes Buch notieren, worüber dann abgerechnet wird. Muss man sich auch erst einmal daran gewöhnen, aber die Menschen dort sind sehr nett und es funktionierte alles ohne Probleme. Der tolle Blick aufs Meer entschädigt dann auch für all die Missstände die man dort erfährt.

Auf der Insel kann man sich an jeder Ecke Motorräder anmieten, was man auf jeden Fall machen sollte. Damit kann man auf eigene Faust die ganze Insel erkunden, und so an Stellen gelangen, die nicht so belagert sind. Für Sportbegeisterte hat die Insel auch etwas zu bieten. In regelmäßigen Abständen werden dort Thai-Boxveranstaltungen gegeben, die sehr interessant anzusehen sind. Thailand ist eine sehr ungewöhnliches Land mit sehr vielen Schönheiten, die man unbedingt mal gesehen haben muss.

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