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Tauchen in Phang Nga

Die Similan Inseln zählen zu den schönsten Tauchgründen des Landes. Taucher und Schnorchler können im Nationalpark die vielseitigen Tauchreviere rund um die neun Inseln erkunden und die vielfältige Unterwasserwelt kennen lernen. Zu den besonderen Attraktionen unter Wasser zählen gigantische Seefarne, steil abfallende Felsenriffe, groteske Felsformationen und lohnenswerte Unterwasserhöhlen. Schnorchler kommen in den korallen- und fischreichen Flachwassergebieten rund um die exotischen Inseln voll auf ihre Kosten.

Ideale Reisezeit:

Während der Monate Dezember bis März herrschen für Taucher und Schnorchler ideale Bedingungen vor. Die Strömung ist gering, die Sichtweite beträgt über 30 Meter. Während der Regenzeit von Mai bis Oktober müssen Taucher mit einer starken Strömung und einer eingeschränkten Sicht rechnen. Touren können auf Grund des hohen Wellengangs abgesagt werden.

Organisierte Tauch- und Schnorcheltouren zu den Similan Inseln:

Taucher und Schnorchler können sowohl in der Provinz Phang Nga als auch in Phuket und Krabi Tauch- und Schnorcheltrips buchen. Die Packages inkludieren den Transport, die Bootsfahrt, Mittagessen in Form eines Buffets, das Equipment und den Tauchlehrer. Touristen können zwischen preisgünstigen Ausflügen und luxuriös ausgestatteten Booten wählen. Taucher absolvieren ihre Tauchgänge zusammen mit einem ortskundigen Tauchlehrer. Während der einzelnen Tauchgänge besteht die Möglichkeit, mit kleinen Booten zu den Inseln zu gelangen und die Eilande auf eigene Faust zu erforschen. Die weißen feinsandigen Strände laden auch zum Entspannen ein.

Korallen:

Leider starben während der letzten Jahre rund 95 Prozent der Steinkorallen ab, da die Hartkorallen entweder veralgten oder den warmen Wassertemperaturen nicht mehr Stand hielten.
Die Korallenbleiche ist im Similan Nationalpark nicht zu leugnen, dennoch können Taucher farbenprächtige Steinkorallen bewundern. Da die Weichkorallen mit diesen Bedingungen besser zurecht kommen, ist die Zahl der Weichkorallen und Gorgonien enorm.

Tauchen in Phang Nga

Tauchen in Phang Nga @iStockphoto/Richard Carey

Interessante Tauchplätze:

Der Similan Nationalpark ist für die gigantischen Formationen aus Granit bekannt. Zu den besonderen Attraktionen zählen auch die eindrucksvollen Übergänge und Canyons. Besonders eindrucksvoll sind auch die Swin-Troughts. Weltbekannt sind der Elephant Head Rock und das Shark Fin Reef. Auch Boulder City hat sich in Taucherkreisen einen weltweiten Namen gemacht.

Fische:

In den Gewässern der Similan Inseln können mit etwas Glück Großfische wie Haie und auch Stachelrochen gesichtet werden.

Ko Huyong:

Die Insel Nr. 1 ist ideal für Schnorchler und jene, die das Taucher erlernen möchten. Das Flachwassergebiet wartet mit wundervollen Gorgonien und Weichkorallen auf.

Boulder City:

Dieser Tauchspot ist den Inseln eins und zwei vorgelagert und wird gerne von erfahrenen Tauchern besucht. Rund 18 Meter unter dem Meer bietet sich eine groteske Unterwasserlandschaft. Für Leopardenhaie und Stachelrochen stellen die abgeschliffenen Felsblöcke einen idealen Unterschlupf dar. Das weltbekannte Tauchrevier stellt auch die Heimat von Napoleon- und Fledermausfischen dar.

Ko Miang Channel:

Wracktaucher sollten sich den Tauchgang zum gesunkenen Fishtrawler zwischen den Inseln vier, fünf und sechs nicht entgehen lassen. Ein Seil hilft beim Abstieg zum lohnenswerten Wrack, welches 36 Meter unter dem Meeresspiegel erkundet werden kann. Sowohl die Aufbauten als auch das Innere des 30 Meter langen Wracks sind taucherfreundlich. Einen wundervollen Anblick bieten das Ruderhaus, das Steuerrad ebenso wie die komplett erhaltene Reling.
Etwa zehn Meter hinter dem Wrack sorgt ein wundervolles Korallenriff mit einer breiten Palette an exotischen Fischen für Aufsehen.

Barrakuda Point:

Zwischen den Inseln fünf und sechs lockt ein schönes Riff, welches mit Weich- und Hartkorallen bewachsen ist, mit Makrelen, Muränen, Snappern und exotischen Fischschwärmen.

Hideaway:

Neben dem populären Barrakuda Point bietet sich dieser wundervolle Tauchspot für unvergessliche Nachttauchgänge an.

East of Eden:

Im Osten der Insel Nr. 7 locken farbenprächtige Korallenriffe Taucher aus aller Welt an. Dieser Tauchspot hat sich mit den handzahmen Riesenmuränen Milton einen Namen gemacht.
Im Norden des populären Tauchreviers wachsen faszinierende Fächerkorallen bis zu 30 Meter unter dem Meeresspiegel. Weiter südlich können Mantas und Meeresschildkröten beobachtet werden.

Deep Six:

Zu den Highlights dieses Tauchspots vor der Insel sieben zählen eindrucksvolle Lavaformationen, zahlreiche Weich- und Steinkorallen ebenso wie Riff-, Weiß- und Schwarzspitzenhaie.

Elephant Rock:

Taucher sind von den einzigartigen Felsgebilden, den zahlreichen Durchgängen und den eindrucksvollen Swim-Through begeistert. Mit etwas Glück treffen Taucher hier auf Barrakudas und Weißspitzenriffhaie.

Ko Bangu:

Bei einem Tauchgang nahe der Insel Nr. 9 können Freunde der Unterwasserwelt diverse Haigattungen und Meereskobras betrachten.

Snapper Alley:

Das Highlight dieses Tauchspots ist das 26 Meter tief abfallende Steinkorallenriff, welches gerne von Blaupunktrochen aufgesucht wird. Das gut besuchte Riff ist sowohl für Tauchanfänger als auch für Könner ideal.

Surin Inseln:

Im Norden der Similan Inseln lässt der Marine-Nationalpark Surin die Herzen von Sporttaucher höher schlagen. Taucher schätzen die wenigen Touristen und die geringe Anzahl an Tauchern. Im Norden liegt die Hauptinsel Surin Nua. Zum Nationalpark zählen auch die vier Inseln Surin Tai, Torinla, Chi ebenso wie Torinla. Der Meeres-Nationalpark hat sich mit dem Richelieu Rock einen Namen gemacht.

Fische:

Taucher können in den Gewässern des Marineparks von November bis Mai Großfische beobachten.
Sichtweiten bis zu 30 Meter ermöglichen mit etwas Glück Beobachtungen von Walhaien, Manta-Rochen und diversen Haiarten.

Beste Reisezeit:

Die beste Zeit, um die Unterwasserwelt beim Schnorcheln und Tauchen kennen zu lernen, ist von Februar bis April. Taucher müssen während der Hochsaison mit einem vermehrten Touristenaufkommen rechnen, jedoch sind die Surin Inseln nicht so überlaufen wie die Similan Inseln.

Richelieu Rock:

Der populärste Tauchspot des Landes wartet mit einer Vielfalt an Stein- und Weichkorallen, Barakkudas und Muränen auf. Zu den besonderen Attraktionen zählen die Seepferdchen, die vom Aussterben bedrohten Tomatenanemonenfische und seltene Garnelengattungen. Bei einem Tauchgang können im farbenprächtigen Tauchrevier auch Stachelmakrelen und Anglerfische beobachtet werden. Da sich dieser Tauchspot im freien Gewässer befindet, sind starke Strömungen keine Seltenheit. Es wird empfohlen, nahe der Abstiegsleine abzutauchen.

Ko Surin Tai:

Das geschützte Korallenriff liegt in einer geschützten Bucht, im Süden der Insel Surin Tai.
Freunde der Unterwasserwelt finden hier fahlreiche Weichkorallen. Dieses Riff zählt zu den besten Tauchspots des Landes. Die Korallen stellen das Zuhause für tausende tropische Rifffische dar. Rund 20 Meter unter dem Meeresspiegel treffen Taucher auf Muränen, Barrakudas und diverse Rochengattungen. Hier können auch farbenprächtige Krabben und Langusten in freier Wildbahn beobachtet werden.

Ko Surin Tai:

Der wind- und wettergeschützte Tauchspot erfreut sich bei Nachttauchern großer Beliebtheit.

Ko Torinla:

Vor Ko Torinla lockt ein artenreiches Steinkorallenriff mit tausenden von bunten Rifffischen Taucher aus aller Welt an. Taucher treffen hier auch diverse Rochengattungen, Barrakudaschwärme und Snapper. Zu den absoluten Highlights zählen die hier heimischen Büffelkopfpapageifische, die Meeresschildkröten ebenso wie diverse Riffhaie.