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Traumurlaub Thailand

Unser letzter Urlaub bedurfte einer besonders gut durchdachter Planung. Es sollte nach Thailand gehen. Geplant war es, die Weltmetropole Bangkok zu besuchen, wie heißt es so schön, „Andere Länder, andere Sitten“. Also informierten wir uns erst einmal über das Land Thailand und deren Sitten und Gebräuche. Für die beste Reisezeit war die Trockenzeit von Dezember bis März angegeben. Wir beabsichtigten aber im Juni nach Thailand zu reisen. Vor ab gesagt, war der Himmel zwar nicht immer blau.

Als Schutzimpfungen empfehlen sich die Tetanus-Impfung, sowie der Schutz vor Hepatitis A. wegen angeblicher mangelnder Hygiene, sollte man sich in Thailand keine Gedanken machen. Die Hotels sowie die Toiletten und Restaurants waren sauber und gepflegt. Das Essen sollte man in Thailand immer mit der rechten Hand einnehmen, auch das Entgegennehmen von Dingen sollte mit der rechten Hand geschehen. Die linke Hand gilt in Thailand als sehr unrein, und wenn man ein Fettnäpfchen vermeiden kann, umso besser. Auch der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit ist in Thailand nicht üblich, da wir ja schon seit ein paar Jahren verheiratet waren, sollte das für uns kein Problem darstellen.

Von Frankfurt aus startete unser Urlaub nach Bangkok. Beim Zwischenstopp in Dubai merkten wir das erste Mal, wie heiß es werden könnte in Thailand. Aber die Luftfeuchtigkeit von 95% überraschte uns doch sehr. Am Flughafen haben wir dann ach en Geld umgetauscht in Bath. Zu unserem Hotel, Montien Riverside, fuhren wir mit einem Bus, der keine Klimaanlage besaß und die Fahrt zu einer Tourtour werden ließ. Doch der Anblick von purem Luxus in unserem Hotel ließ uns die Fahrt schnell vergessen. Rauf aufs Zimmer, ausgepackt und unter die Dusche. Mit der Skytrain fuhren wir für 25 Bath zum Viktoria Monument. Ein wenig wurden wir an den Ausblick am Picadilly Circus in England erinnert, nur das Es hier sehr viel größer und wesentlich geschäftlicher war. Im Anschluss gingen wir zu Fuß zum höchsten Gebäude in Thailand, dem 309 m hohem Bayoke II Tower. Für 120 Bath fuhren wir in den 77. Stock des Gebäudes, nichts für Leute mit Höhenangst, weil der Fahrstuhl aus Glas ist und eine Aussicht auf Bangkok in schwindelerregender Höhe garantiert. Der Fahrstuhl endet bei der ersten Ebene, von hier aus fuhren wir weiter zur Aussichtsplattform in der 86. Etage. Die Aussicht auf Bangkok ist beinahe unbeschreiblich, so etwas muss man im Leben mal gesehen haben. Noch berauscht von der einzigartigen Aussicht, beschlossen wir das erste Mittagessen in Thailand zu uns zu nehmen. Wir entschieden uns für eine Suppenküche. Bestellt haben wir die Suppe rein nach ihrem Aussehen und wir hatten ehrlich gesagt auch etwas Angst, vor dem was wir bestellt hatten. Doch diese Angst war völlig unbegründet, die Suppe schmeckte hervorragend.

Chao Phraya

Chao Phraya ©TK

Über den sehr interessanten Pratunam-Markt gingen wir zum WTC, (World Trade Center), einem riesigen Einkaufstempel in Bangkok. Auf dem Weg dorthin kamen wir auch am Erewan Schrein, einer sehr heiligen Stätte in Bangkok. Hier ist immer Bewegung und ständig werden von den Einheimischen Räucherstäbchen angesteckt, Blumenkränze niedergelegt oder Opfergaben dargebracht. In einem kleinen Pavillon, zeigten thailändische Tänzerinnen wie grazil sie sich zu den Klängen der Musik bewegen konnten. Trotz der vielen Menschen überkam uns ein Gefühl der Ruhe. Zum Abschluss wollten wir uns noch einmal stärken und gingen in ein Spezialitätenrestaurant. Auch hier bestellten wir nach Aussehen des Gerichts und bekamen, wieder Suppe.

Heute sollte es zum Vimanmek Teakholz Palast gehen. Durch das Frühstücksbuffet gut gestärkt mit fester Nahrung, nahmen wir für 35 Bath ein Tuk Tuk, sie sind wendig, schnell und sehr praktisch, wenn man von A nach B möchte. Im Palast darf nicht fotografiert werden und auch die Schuhe müssen ausgezogen werden. Die Führung durch den Palast erfolgte in Englisch, wir verstanden aber alles recht gut und waren begeistert. Weiter ging es zum Wat Benchamebophit, mit dem Tuk Tuk für 20 Bath. Der Palast besteht überwiegend aus weißem Carrara Marmor. Dort fand gerade eine sehr festliche Zeremonie, statt der wir beiwohnen durften. Von hier aus fuhren wir zu dem wohl schönsten Tempel in Bangkok. Der Wat Suthat, bekannt ist der Tempel wegen seiner einmaligen Wandmalereien und dem Wandelgang mit seinen 156 Buddhastatuen.

Den Rest unseres Urlaubes wollten wir auf der Insel Koh Samui verbringen. St die drittgrößte Insel Thailands und lädt zum Entspannen geradezu ein. Als Unterkunft hatten wir das Hotel, Imperial Samui gewählt. Der Sandstrand nicht weit vom Hotel entfernt, ließ keine Wünsche offen. Um de Ruhe am Strand mal zu entfliehen, fuhren wir zur drei Kilometer entfernten Stadt Chaweng. Einen Ausflug zum Fischerdorf Ban Hua Thano, ließen wir uns nicht entgehen. Ein weiterer Ausflug führte uns zum Na Muang Wasserfall. Aus 18 Metern Höhe fällt das Wasser in ein Becken. Der 80 Meter hohe Na Muang II Wasserfall, ist über einen ein kilometerlangen Dschungelpfad zu erreichen. Wir entschieden uns für den Ritt zum Wasserfall auf einem Elefanten. Am Ende unseres Urlaubs stand für uns fest, dass wir nicht zum letzten Mal in Thailand waren.