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Unser Urlaub in Phuket

Das erste was uns bei unserer Ankunft mitten in der Nacht in Thailand auffiel, waren nicht nur die angenehmen Temperaturen, sondern das Lächeln und die Geduld der Thailänder. Nach einigen Stunden im Flugzeug waren wir doch ganz schön ko und hatten Sorge, dass wir noch ewig brauchen um die Abfertigung am Flughafen zu durchlaufen, aber das Gegenteil war der Fall. Nachdem man gesehen hat, dass wir und noch zwei weitere Familien mit Kindern einreisen, wurden wir sofort durchgewunken und man half uns Koffer und Kinderwagen möglichst schnell zu bekommen. Was uns während des ganzen Urlaubs begeistert hat, war das freundliche Begrüßungszeremoniell der Thais. Die Hände flach wie zur Andacht gefaltet, der Kopf leicht gesenkt und ein bezauberndes Lächeln.

Phuket
Bei unserer Ankunft in Phuket wurden wir dann endgültig von dem Charme Thailands gefangen. Phuket liegt ca 859 km von Bankok entfernt und ist die größte Insel Thailands. Man hat das Gefühl, die Insel sei umschmeichelt von den Wellen des Indischen Ozeans und des Andamanischen Meeres.

Phuket verfügt über einmalige Buchten, palmengesäumten Ständen und einer üppigen Vegetation. Im inneren der Insel sind einige wunderschöne Seen, die so blau sind, dass es fast unecht wirkt.

Unser Hotel war fantastisch. Die Zimmer sauber, das Personal freundlich und das Essen exquisit. Man hatte im Hotel und auf der ganzen Insel das Gefühl, die Gelassenheit und Freundlichkeit der Thais hätte wäre auf alle Urlauber abgefärbt. Phuket liegt am traditionellen Handelsweg zwischen Indien und China und hat ursprünglich vom Zinnvorkommen und Kautschuk gelebt. Die Einflüsse, die Holländer, Franzosen und Portugisen damals hinterlassen haben, sind an vielen der Gebäude aus dem 19. Jahrhundert noch gut zu sehen. Phuket Stadt ist auch Heute noch ein Mittelpunkt des Handels. Durch schattige Arkaden und Handelshäuser im Kolonialstil ist Phuket Stadt nicht nur schön zu besichtigen sondern bietet auch vielfältige Einkaufsmöglichkeiten.

Flughafen Phuket

Flughafen Phuket ©TK

An unserem dritten Tag in Phuket waren wir auf dem Rang Hill. Dieser Hügel eignet sich hervorragend zum klettern und das Essen dort oben war fantastisch. Am vierten Tag sind wir auf empfehlung eines Einheimischen nach Nai Yang Beach (ca. 30 km von Phuket Stadt entfernt) gefahren. Nai Yang Beach ist ein Teil des Sirinath Nationpark. Neben ausgedehnten Mangrovenwäldern gibt es auch noch den Strandwald, der hauptsächlich aus Casurina-Pinien besteht. In dieser wirklich ruhigen Umgebung kann man nicht nur herrlich entspannen, die Gewässer sind auch einmalig zum schwimmen und schnorcheln.

Am fünften Tag sind wir zum Ton Sai Waterfall Forest Park & Khao Phra Thaeo Wildlife Park gefahren. Neben den donnernden Wasserfällen im Park haben uns die Bären, Stachelschweine, Affen und unzählige Vogelarten begeistert. Abends waren wir in Chalong Bay, wo wir die besten Meeresfrüchte unseres Lebens gegessen haben.

Natürlich wollten wir auch eine der Perlenfarmen auf den Nachbarinseln besichtigen. Über das Thailändische Fremdenverkehrsamt (TAT) in Phuket Stadt haben wir die Sondererlaubniss zur besichtigung einer Farm auf der Insel Rang Noi bekommen.

Am siebten Tag unseres Thailand Urlaubes haben wir Wat Chalong besichtigt. In dem Tempel stehen die beiden Statuen der meistverehrten budistischen Mönche in Phuket. Luang Pho Chaem und Luang Pho Chuang.

Am achten Tag sind wir zum Phatong Beach gefahren. Mit Schnorcheln, Segeln, Schwimmen, einem Besuch der Shoppingmeile und anschließendem Esssen in einem der Restaurants ging auch dieser Tag wieder viel zu schnell vorbei. Am nächsten Tag sind wir zur Südspitze Phukets gefahren, nach Phanwa Cape. Wir hatten das Glück, das wir nicht nur in Phukets Aquarium die exotischen Meeresbewohner besichtigen durften, wir duirften sogar einen kurzen Blick in die meeresbiologische Forschungsanstalt werfen.

Unser letzter kompletter Urlaubstag hat uns noch mal zum Nai Yang Strand und zum Wat Phra Thong Tempel geführt. An dem Tempel steht eine Buddah Statue, die zum Teil in der Erde steckt. Der Legende nach, hat einst ein Junge seinen Wasserbüffel an einen Pfahl am Tempel angebunden. Augenblicklich wurden dann dem Jungen und dem Büffel speiübel. Die Dorfbewohner gruben darauf hin an dem Pfahl und entdeckten, dass der Pfahl die Haarbüschel einer goldenen Buddahstatue waren. Aber es gelang ihnen nicht, mehr als den oberen Teil der Statue auszugraben. Daraufhin errichteten sie darüber einen Tempel. Als im Jahr 1785 birmanesische Angreifer versuchten die Statue auszugraben, wurden sie von einem Schwarm Hornissen angegriffen.

Unser Fazit für den Urlaub:Phuket ist eine einmalige Insel, die Strände und die Vegetation sind unglaublich, die Menschen freundlich und höflich. Das Essen ist fantastisch. Vom Sport über Sonnenbaden, von Kultur bis Shopping ist in Phuket alles möglich.
Unser Urlaub ging viel zu schnell vorbei, aber wir sind uns sicher, dass wir nächstes Jahr wieder kommen.