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Urlaub in Thailand

Thailand, das Land zwischen Andamanen-See und Südchinesischem Meer, ist für viele Deutsche das Traumziel für Fernreisen überhaupt. In diesem südostasiatischen „Tigerstaat“ finden Individual- wie Pauschaltouristen genau ihre Reise, Wellness-Suchende ebenso wie Strandurlauber oder Rucksack-Touristen. Kulturreisende erkunden Thailand meist auf geführten Rundreisen. Vor den Stränden finden sich einzigartige Tauchgebiete.

Gebirge, Regenwald und Strandregionen folgen dicht aufeinander, so dass die Zahl derjenigen, die Thailand zum wiederholten Mal als ihr Urlaubsziel auswählen, stetig steigt. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor; für das Wohl und die Sicherheit der Besucher wird entsprechend viel getan. Liebhaber der tropischen Natur kommen voll auf ihre Kosten: Über 60.000 Quadratkilometer Land- und 6.000 Quadratkilometer Meeresfläche und Inseln sind als Naturschutz-, Meeresschutzgebiete

Das warme bis heiße Klima macht Thailand das ganze Jahr über zum Reiseland. Die Zeit von März bis Mai ist die heißeste, Temperaturen von über 35 Grad Celsius sind dann keine Seltenheit. Im Juni beginnt die Regenzeit, die bis in den September anhält. Das übrige Jahr ist etwas weniger warm und dank der Winde aus Nordwest auch trockener.

Der Reisende trifft in Thailand auf eine sehr traditionell geprägte Küche, in der frische Zutaten und Gewürze zu ausgewogenen, für europäische Gaumen oft recht scharfen Gerichten kombiniert werden. Die Gepflogenheit, sämtliche Gerichte zugleich aufzutischen, bietet jedoch verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten an. Traditionell besteht ein thailändisches Essen aus einer Suppe, einem Curry sowie Gemüse und Fisch mit diversen Dips. Da besonders Wert auf die Ausgewogenheit gelegt wird, folgt auf eine scharfe Suppe ein mildes Curry; ein mild gewürzter Salat (der die Suppe ersetzen kann) wird hingegen von einem kräftigen Curry gefolgt. Gegessen wird mit Gabel und Löffel, da die Speisen bereits bei der Zubereitung in mundgerechte Stücke geteilt werden.

Bamboo Island

Bamboo Island ©TK

Thailand, das ehemalige Siam, ist das einzige Land Südostasiens, das nie kolonisiert werden konnte; der Name „Thailand“ bedeutet übersetzt so viel wie „Land der Freien“. Im Land finden sich an die 18.000 Tempelanlagen, die so genannten „Wats“. Diese stellen auch heute die geistlichen und nicht selten sozialen Zentren des Landes dar. Die Mönche und Nonnen sowie die Novizen sind gesellschaftlich hoch angesehen; ein zeitweiser Aufenthalt im Tempel ist unter Thai weit verbreitet. Allein drei Orte in Thailand gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO: die Ruinenstädte Sukhothai und Ayutthaya sowie die Ausgrabungsstätte Ban Chiang. Seit 1932 ist Thailand eine konstitutionelle Monarchie mit einem König als Staatsoberhaupt. Im Jahre 2006 fand ein Militärputsch statt, wonach derzeit der vom Militär berufene Rat für demokratische Reformen an einer neuen Verfassung arbeitet.

In Thailand werden jedes Jahr zahlreiche Feste gefeiert, deren Termine sich nach dem Mondkalender richten und somit an verschiedenen Daten stattfinden. Gemeinsam haben die meisten von ihnen bunte Umzüge, Musik und Tanz. Besonders bekannt und auch für Außenstehende von großem Zauber ist Loy Krathong, ein Fest, bei dem die Götter des Wassers milde gestimmt werden sollen, indem man zahllose, mit Lichtern, Blumen, Räucherstäbchen und anderen Opfergaben bestückte kleine Boote dem Meer oder den Flüssen übergibt.

Obwohl das buddhistische Thailand generell ein sicheres Reiseziel ist, sollten Touristen sich vor dem Urlaub informieren, denn es gilt auch beim Thailand-Urlaub, einiges zu beachten: Wärme und Luftfeuchtigkeit des tropischen Monsunklimas sind nicht zu unterschätzen, so dass der Urlauber sich besser nicht überfordern sollte. Eine Auslandskrankenversicherung ist grundsätzlich notwendig. Wer länger als vier Wochen bleibt, benötigt ein Visum.

Thailand ist traditionell ein Land des Handels und des Handelns. Traditionelles, hochwertiges Handwerk (beispielsweise edle Stoffe) steht hier neben Luxusartikeln (zum Beispiel Edelsteine wie die einheimischen Rubine und Saphire und – besonders in Bangkok – daraus gefertigter sowie handgearbeiteter Goldschmuck). Touristen finden aufgrund der Kombination von gutem, preiswertem Handwerk und im Weltmarktvergleich günstigen Preisen hoch attraktive Angebote. Auf die Ausfuhrbestimmungen gilt es zu achten: So ist zum Beispiel die Mitnahme von Buddha-Statuen als Mitbringsel nicht gestattet.