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Visum für Thailand

Aufenthalt in Thailand bis zu 30 Tagen:

Deutsche, Österreicher, Schweizer, Türken und Holländer müssen bei einem maximalen Aufenthalt von 30 Tagen kein Visum im Voraus beantragen. Bei der Einreise wird das Visa-on-arrival direkt am Flughafen in Thailand in den Reisepass gestempelt. Es ist ratsam, den Stempel sofort zu überprüfen, um Änderungen problemlos durchzuführen. Das Visa-on-arrival muss nicht im Vorfeld beantragt werden. Polen, Tschechen und Bürger von jenen Ländern, die nicht zur EU zählen, müssen vor Antritt der Reise ein Visum beantragen. Dieses Visum ist 30 Tage lang gültig, jedoch ist es den Touristen nicht erlaubt, während des Aufenthalts in Thailand zu arbeiten. Reisende benötigen einen noch mindestens sechs Monate nach der Ausreise gültigen Reisepass. Bei der Einreise nach Thailand sind nicht nur das Ticket für den Rückflug, sondern auch das Ticket für den Anschlußflug von großer Bedeutung.

Arrival Card und Customs Declaration:

Die Arrival Card wird den Passagieren bereits an Bord des Flugzeugs nach Thailand ausgehändigt. Die Ankuntskarte wird im Flugzeug ausgefüllt. Das Flugpersonal kann bei Fragen jederzeit kontaktiert werden. Touristen sind verpflichtet, eine Zollerklärung, die sogenannte Customs Declaration, abzugeben. Es ist ratsam, sich die Adresse des Hotels vorab zu notieren, da diese angegeben werden muss. Die Arrival Card sollte vollständig ausgefüllt werden, da diese, ebenso wie der Reisepass, überprüft wird. Da die Arrival Card bei der Ausreise vorgezeigt werden muss, sollte sie sicher aufbewahrt werden.

Verlust der Arrival Card:

Beim Verlust der Ankunfstkarte ist es empfehlenswert, so früh als möglich das Immigration Offive zu kontaktieren.

Einreisebestimmungen auf dem Landweg:

Weltenbummler, die von Malaysia, Laos oder Kambodscha aus nach Thailand einreisen, erhalten ein Visum, welches zu einem 15 tägigen Aufenthalt in Thailand berechtigt. Das Thailändische Visum verliert bei der Ausreise aus Thailand seine Gültigkeit.

Visum für Thailand

Visum für Thailand ©TK

Verlängerung des Aufenthalts in Thailand:

Reisende, die ihren 30-tägigen Aufenthalt verlängern möchten, kommen nicht darum hin, bei der Botschaft oder dem Konsulat um ein Visum anzusuchen. Der Preis für die Verlängerung beträgt 500 Baht. Es wird dringlich davon abgeraten, die Aufenthaltsgenehmigung bei einem Reisebüro verlängern zu lassen, da die meist gefälschten Visas zu Problemen bei der Ausreise oder zu Verhaftungen führen können. Touristen sollten für die Verlängerung des Visums das thailändische Bureau of Imigration kontaktieren.

Touristenvisum für Thailand:

Reisende können aus einer breiten Palette an Touristenvisas wählen. Es besteht die Möglichkeit, ein bis zu 60 Tage gültiges Visum mit einer einmaligen Einreise zu beantragen. Touristen können Visas mit einer Aufenthaltsdauer bis zu 180 Tagen erwerben. Großer Beliebtheit erfreuen sich Aufenthaltsgenehmigungen mit zwei oder drei Einreisen, jedoch müssen diese Aufenthaltsgenehmigungen im Heimatland beantragt werden. Urlauber können das Touristenvisum ein einziges Mal in Thailand um 30 weitere Tage verlängern lassen. Die Kosten für die Verlängerung belaufen sich auf 190 Baht.

Business-Visum:

Geschäftsreisende benötigen ein Passbild, einen noch mindestens sechs Monate nach der Ausreise gültigen Reisepass, eine Flugbestätigung ebenso wie einen vollständig ausgefüllten Visumantrag, der persönlich unterschrieben werden muss. Zu den notwendigen Unterlagen zählt auch das Einladungsschreiben. Die einladende Firma aus Thailand muss dieses auf dem Firmenpapier verfassen, vom Vorstand oder einer autorisierten Person des Unternehmens unterschreiben lassen und mit dem Firmenstempel versehen. Das Begleitschreiben sollte die Liste der Aktionäre, Informationen zum Geschäftsgegenstand und das Profil der Firma inkludieren. Ebenso ist eine Liste jeglicher ausländischer Mitarbeiten vonnöten. Zum Begleitschreiben zählen eine Karte mit dem markierten Standort des einladenden Unternehmens, ein Kontoauszug vom Finanzamt, eine Kopie der Board of Investment Lizenz ebenso wie ein Duplikat der Firmenlizenz. Es ist empfehlenswert, eine Kopie des Handelsregisterauszugs anzufertigen. Auch die Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer und der Dienstvertrag müssen für das Business-Visum vorgelegt werden. Alle Unterlagen werden ausschließlich in thailändischer Sprache anerkannt.

Berufstätige Antragsteller:

Antragsteller, die einem Beruf nachgehen, können ein Touristen-Visum bis maximal 60 Tage beantragen.

Non Immigrant Visum:

Reisende, die das Land des Lächelns mehrere Monate lang erkunden möchten, müssen ein Non Immigrant Visum beantragen. Diese Genehmigung berechtigt einen Aufenthalt bist zu 90 Tagen. Es besteht auch die Möglichkeit, ein 12 Monate gültiges Non Immigrant Visum mit mehrfachen Einreisen zu beantragen. Reisende sind verpflichtet, alle 90 Tage aus Thailand aus- und wieder einreisen. Touristen finden in Thailand gut organisierte Touren über die Grenze. Es ist besonders preiswert, die Grenze mit dem Bus, einem Minibus, dem Taxi oder dem Motorrad zu überqueren. Touristen, die ein Non Immigrant Visum beantragt haben und privat wohnen, müssen binnen eines Tages nach jeder Einreise nach Thailand Kontakt zur Immigrationsbehörde aufnehmen. Seit 2008 müssen Touristen das Immigration Office alle 90 Tage über den aktuellen Wohnsitz informieren. Akzeptiert werden der Mietvertrag und verschiedenste Papiere, aus welchen die aktuelle Anschrift klar hervorgeht. Ebenso können Strom- und Telefonrechnungen als Nachweis eingereicht werden. Die Papiere können eingeschrieben versendet werden. Reisende sollten keinesfalls vergessen, die erforderlichen Papiere und das Rückporto beizulegen.

Visum für Schüler und Studenten:

Das Non Immigrant ED Visum ermöglicht es Schülern und Studenten, sich in Thailand fortzubilden. Diese Aufenthaltsgenehmigung kann über die thailändische Bildungseinrichtung beantragt werden. Schüler und Studenten können unter Umständen ein Jahr lang in Thailand leben, ohne ausreisen zu müssen. Die Verlängerung des Non Immigrant ED Visums erfolgt alle 90 Tage.

Pensionisten:

Pensionisten erhalten gegen Vorlage der Pensionsbestätigung ein 90 Tage gültiges Touristen-Visum.

Einreise mit Kindern:

Kinder benötigen entweder einen EU-Reisepass oder einen vorläufigen Pass, da der Kinderausweis nicht zur Einreise nach Thailand berechtigt.

Residence Permit:

Das Dauervisum erfreut sich bei jenen Personen großer Beliebtheit, die sich seit drei Jahren ohne Unterbrechung im Land des Lächelns aufhalten. Die Residence Permit wird nur limitiert ausgegeben und daher sind die Kosten äußerst hoch. Die Kosten für die Beantragung der Residence Permit belaufen sich auf 7600 Baht. Zusätzlich müssen Rentner rund 200000 Baht für die Aufenthaltsgenehmmigung bezahlen. Die Residence Permit wird ausschließlich im Immigrationsbüro in Bangkok ausgestellt.

Overstay:

Reisende sollten es unbedingt vermeiden, sich länger in Thailand aufzuhalten, als es das Visum erlaubt. Wird die Aufenthaltsdauer überschritten, so wird für jeden Tag nach Ablaufen des Visums eine Gebühr von 500 Baht eingehoben. Bei einer polizeilichen Kontrolle kann ein abgelaufenes Visum zu Haft und Abschiebung führen. Bei einem längerfristigen Overstay sind Haftstrafen keine Seltenheit.

Krankheit:

Reisende, die auf Grund einer Krankheit oder eines Unfalls die Aufenthaltszeit des Visums nicht einhalten können, benötigen ein ärztliches Attest. Die Ausländerbehörde akzeptiert Atteste von staatlichen Krankenhäusern, jedoch werden nicht alle Bescheinigungen von privaten Kliniken anerkannt. Es ist ratsam, sich auf alle Fälle eine Bestätigung des staatlichen Krankenhauses ausstellen zu lassen, um Unannehmlichkeiten bei der Ausreise zu vermeiden.

Konsulargebühren:

Das zwei Monate gültige Touristenvisum mit nur einer Einreise kostet 30 Euro. Der Preis für das drei Monate gültige Non Immigrant Visum mit einmaliger Einreisemöglichkeit liegt bei 55 Euro. Die Kosten für das Non Immigrant Visum, welches 12 Monate gültig ist und mehrmalige Einreisen erlaubt, belaufen sich auf 130 Euro. Zusätzlich fallen Service- und Versandgebühren an.