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Wunderbares Bangkok

Nun war es endlich so weit, ich würde meine erste Reise nach Asien beginnen. Nach einem gut 12 Stunden langen Flug landeten wir müde aber aufgeregt in Bangkok.

Am Flughafen wurde ich erst einmal von der hohen Luftfeuchtigkeit erschlagen, doch nach einer kurzen Zeit habe ich mich auch daran gewöhnt. Dann mussten wir uns ein Taxi suchen, welches uns zu unserem Hotel bringt, was nicht so einfach ist, da sich auch viele Thailänder nicht so wirklich in den Straßen Bangkoks zurechtfinden, aber immer ihr Bestes versuchen.

Da wir uns erst einmal an die Stadt gewöhnen wollten und noch zu erschöpft waren um uns direkt auf den Weg zu den Sehenswürdigkeiten zu machen, entschlossen wir uns, erst einmal den größten Wochenendmarkt, den Chatuchak Weekend Market, Asiens zu besuchen. Man sollte mit dem Skytrain zum Markt fahren, denn während der Fahrt kann man die atemberaubende Skyline Bankokgs bewundern.

Fast wurden wir erschlagen von den ganzen Menschen die hier umherlaufen, von den vielen Gerüchen, die die Luft bereicheichern und von den unzähligen Angeboten. Die Stände bieten nahezu alles, was man sich denken kann: von ausgeflippten Klamotten über verschiedene Kunstwerke, asiatisches Porzellan oder auch die für uns Westeuropäer sehr gewöhnungsbedürftigen frittierten Tiere. Danach machten wir zur Entspannung eine Klong- Tour. Mit einem kleinen Boot fuhren wie ca. 1 Stunde durch Bangkok um die Stadt etwas genauer kennenzulernen. An den Ufern sieht man immer wieder alte und neue Villen, dazwischen die einfachen Hütten der Thais, die im Wasser ihre Wäsche waschen und Kinder die darin schwimmen. Wer Brot dabei hat sollte einmal etwas ins Wasser werfen, sofort ist das Boot von Fischen auf der Suche nach Nahrung umgeben.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der thailändischen Geschichte. Direkt am Morgen machten wir uns auf um den ehemaligen Königssitz, den Königspalast, zu sehen. Man sollte allerdings darauf achten, dass man vor den Mauern immer wieder von Thailändern angesprochen wird, die einem die Sehenswürdigkeiten gegen ein geringes Entgeld zeigen wollen. Nicht auf diese Angebote eingehen!

Auch sollte man darauf achten, dass man lange Hosen oder Röcke trägt und seine Schultern bedeckt sind, denn sonst kommt man nicht rein.
Von außen sieht man nur hohe Mauern, doch einmal drin wird man von der Schönheit der Anlage erschlagen. Kleinere und größere Gebäude reihen sich aneinander wobei jedes versucht, seinen Vorgänger zu übertrumphen. Erstaunt waren wir über das viele Gold, welche verarbeitet wurde und von den Wandmalereien und Gemälden, die das frühe Leben am Hofe zeigen.

Foodcourt MBK

Foodcourt MBK ©TK

Natürlich wollten wir uns die am meisten verehrten Buddhastatue Thailands, den Smaragdbuddha, nicht entgehen lassen. Etwas enttäuscht waren wir, als wir sahen, dass die Statue nur knapp 75ch hoch ist, dennoch herrscht eine unglaubliche Atmosphäre in dem Raum. Der Smaragdbuddha ist, anders als der Name vermuten lässt, aus grünem Jade angefertigt uns zieht jeden, trotz seiner Größe in seinen Bann. Da er sich in einem Tempel befindet, sollte man daran denken, dass man seine Schuhe ausziehen muss.

Ebenfalls sollte man daran denken, dass das Fotografieren strengstens verboten ist. Danach brauchten wir erst einmal eine Pause um das Gesehene zu verarbeiten. In Bangkok findet man an jeder Ecke Stände, an denen man sich sehr günstig exotisches Essen und Trinken kaufen kann.
Leider konnten wir nur an einem Abend feiern gehen, doch auch wer gerne feiert ist in Thailands Hauptstadt richtig. Wir hatten das Glück direkt zwei nette Thailänder kennenzulernen, die uns ihre Stadt gezeigt haben und mit denen wir uns super unterhalten konnten.

Wer gerne Urlaub in Asien oder Thailand macht, der sollte umbedingt einmal nach Bangkok. Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug erreichen einen die verschiedenen Gerüche, die einen direkt in Urlaubsstimmung versetzen. Was mich etwas verängstigt hat waren die Hauptstraßen. Immer wieder haben wir uns getraut die Straßen zu überqueren, was uns viel Mut gekostet hat, denn die Autos fahren auf den vielspurigen Straßen wie verrückt und nehmen kaum Rücksicht auf die Fußgänger. Besonders faszinierend fanden wir die verschiedenen Eindrücke, die man bei einem Spaziergang durch Stadt erhält und die man einmal selbst erleben muss. Die Thailänder sind super nett und hilfbereit, wenn man mal nicht weiter weiß, versuchen sie ihr Bestes um einen zu helfen und sind auch an den Touristen und ihren Geschichten interessiert.